Jouleen Gruhn
Vielen Dank. – Es folgt für die Landesregierung Herr Minister Keller. Bitte schön. (Beifall SPD) Daniel Keller (Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz): Sehr geehrte Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Wenn ein Land heute wirtschaftlich erfolgreich sein möchte, muss es auch werben – um Investoren, um Unternehmen, aber auch um Fachkräfte und Talente; hier im Land selbst, aber auch darüber hinaus, international. Deswegen, muss ich sagen, ist es schade, dass der Antrag zum Teil einen lächerlichen Charakter hat. Wir haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns im Ministerium, die daran arbeiten, dass unser Land über das Landesmarketing vorangebracht wird. (Beifall SPD und BSW) Herr Hohloch, wenn Sie Finch vor dem Hintergrund der Kampagne „Jeder will dahin“ als Mitglied irgendeiner Vorfeldorganisation sehen, muss ich dazu sagen: Am Ende hatten wir einen sehr gut produzierten Werbespot, der eine riesige organische Reichweite hatte. Wer ihn noch nicht gesehen hat, dem kann ich es wärmstens empfehlen. Er ist sehenswert; holen Sie es gerne nach. Ich bitte um einen Applaus für den Künstler Finch für die Umsetzung – ich finde, das kann man an der Stelle einmal sagen. (Beifall SPD, BSW und CDU) Sehr geehrte Damen und Herren, wir könnten noch lange über den Antrag reden, aber ich halte es mit dem Abgeordneten des BSW, (Lars Hünich [AfD]: Herr Simon!) mit Reinhard Simon, der gesagt hat: Es ist schon bezeichnend – auch mit Blick auf die Uhr –, wie viel Zeit wir darauf verwenden, (Beifall BSW sowie Zuruf: Ja!) wobei ich die Rede von Herrn Scheetz vortrefflich fand. Dass sogar Herr Bommert den Antrag ablehnt, ist für mich ein Signal dafür, dass auch ich ihn guten Gewissens ablehnen kann, (Heiterkeit CDU) dass nichts falsch daran sein kann, ihn abzulehnen. Lassen Sie mich noch kurz zwei Punkte ansprechen: In diesem Jahr haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Landesmarketingabteilung, die gemeinsam mit einer Agentur das Konzept der schönen Brandenburger Orte, die keine schönen Namen brauchen, entwickelt haben, den deutschen Marketingpreis gewonnen. Dementsprechend sende ich von hier aus ein ganz großes Dankeschön und beste Grüße an die Agentur und an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das bewerkstelligt haben. Ganz am Ende sage ich Ihnen: Der Versuch der AfD, hier in Anlehnung an „Star Wars“ von einer inhaltlichen Leere, aber auch von einem falschen geschichtlichen Verständnis abzulenken, ist gescheitert. Deswegen sage ich: Lassen Sie nicht nur die Mark mit uns sein, sondern möge auch der Verstand mit uns sein. – Vielen Dank. (Heiterkeit und Beifall SPD und BSW)
