Jouleen Gruhn
Vielen Dank. – Es folgt der Abgeordnete Hohloch. (Vereinzelt Beifall AfD) Dennis Hohloch (AfD):* Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Stormtrooper! Sehr geehrter Herr Dr. – nein, nicht Dr. – Bommert, (Frank Bommert [CDU]: Danke, danke!) wissen Sie, man muss, wenn man ein Land vermarkten will, auch einmal über seinen Schatten springen und sich überlegen, wie man es tun möchte. Die Idee kam uns nicht irgendwie. Wenn Sie mit Ihrem Speeder nach Brandenburg fliegen, kommen Sie an Schildern mit der Aufschrift „Dieser Weg ist das Ziel“ vorbei. Das sagt alles über die Landesregierung und über dieses SPD-geführte Land aus – das muss man einmal sagen –, aber das ist doch nichts, was im Kopf bleibt; das ist doch nichts, was die Leute mitnimmt. Natürlich kann man sagen, dass es vielleicht ein bisschen infantil klingt. Aber wenn man aus Sachsen-Anhalt kommend – man ist ja froh, wenn man dort rauskommt – in Brandenburg ankommt und ein Schild mit der Aufschrift „Brandenburg – Möge die Mark mit Dir sein!“ sieht, dann, das sage ich Ihnen, bleibt dieser Spruch im Kopf – positiv wie vielleicht auch negativ. Die Leute werden sich daran erinnern, und deswegen ist dieser Spruch auch ausgezeichnet. (Beifall AfD) Sie haben gesagt, man soll es seriös machen. Die Kampagne, die aktuell läuft, ist doch nicht seriös! 200 000 Euro für Finch Asozial auszugeben, dessen Name Programm ist, und ihn zum Teil einer Landeskampagne zu machen, ist alles andere als seriös, meine Damen und Herren. Das ist die Finanzierung des linken Vorfelds unter dem Deckmantel der Vermarktung unseres Bundeslandes. (Beifall AfD – Oh! bei der SPD) Man muss ganz ehrlich die Frage beantworten: Was schadet Brandenburg mehr – der Slogan „Möge die Mark mit Dir sein!“, der „Stolz-Pass“ oder Finch Asozial? Ich weiß ganz genau, dass Finch Asozial derjenige ist, der dem Land mehr schadet. Was ist eigentlich so schlimm daran, stolz auf sein Land zu sein, meine Damen und Herren? (Zuruf von der SPD: Gar nichts!) Man muss es mal so sehen: Unser Antrag greift einen großen Teil der Geschichte der Mark Brandenburg auf. Was dort aufgelistet ist, ist nicht selektiv so ausgewählt, dass ein Großteil der Geschichte ausgeklammert wird. Herr Bommert, wenn Sie der Meinung sind, dass etwas fehlt, können Sie einen Änderungsantrag stellen, der gern von uns übernommen wird. Aber der Teil des Antrags, der unsere Geschichte behandelt, ist so inklusiv, dass damit fast jeder Aspekt der Geschichte Brandenburgs behandelt werden kann.
