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Ulrike Liedtke

17.07.2025 Sitzungen 8/18

Für die AfD-Fraktion spricht Herr Abgeordneter Freiherr von Lützow. Bitte. (Beifall AfD) Daniel Freiherr von Lützow (AfD):* Frau Präsidentin! Wo fange ich an? Ich habe heute viele gute Sachen gehört, aber auch viele Sachen, die ich so einfach nicht stehen lassen kann. (Steeven Bretz [CDU]: Größer könnte der Kontrast nicht sein!) Ich komme erst einmal zum fachlichen Teil; damit waren wir noch nicht fertig, und der Minister sollte die Lauscherchen aufsperren und genau zuhören. Schauen wir einmal, was der Air Tractor, wie er im Harz angeschafft worden ist, kann. Er kann 3 000 Liter Löschmittel fassen – so viel wie ein Tankwagen –; die bringt er innerhalb kürzester Zeit in die Luft. Wir haben in Brandenburg neun Landebahnen, die in der Fläche verteilt sind. (Steeven Bretz [CDU]: Bitte sprechen Sie in das Mikrofon; wir verstehen Sie nicht!) – Entschuldigung! Ich muss den Minister dabei angucken; ich bin höflich erzogen worden – das tut mir leid. Wir haben in Brandenburg neun Landebahnen, mit denen wir in der Lage sind, die Fläche abzudecken. Der normale Feuerwehrmann müsste geschult werden. Das sind meistens die Maschinisten; ja, das kann man im Rahmen der Maschinistenausbildung machen. Und hier muss ich einmal aufräumen: Der Landesfeuerwehrverband schult nicht; das machen die Kreise und die Wehren vor Ort – sie schulen ihre Mitglieder und bilden sie zu Truppmann I, Truppmann II, Sprechfunker etc. aus. Auf der Landesfeuerwehrschule werden nur Zugführer, Gruppenführer und spezielle Kräfte ausgebildet. Nur so viel dazu, was Herr Lüttmann erzählt hat, aber das passiert, wenn man keine Ahnung hat – tut mir leid. Es geht darum, dass man die Leute ausbilden kann. – Ich bin immer noch beim Herrn Minister, der mir nicht zuhört; ich kann jetzt leider nicht überprüfen, ob er guckt. (Dr. Hans-Christoph Berndt [AfD]: Er guckt zu!) Was da jetzt in Trebbin passiert, ist schnell passiert. Wir haben schnell Hilfe bekommen und diese Flugzeuge unten, in Treuenbrietzen und Jüterbog, effektiv einsetzen können. Und: Das hat wesentlich weniger Kosten produziert, als Sie sagen. Wenn man sich anschaut, was ein zweiter Staatssekretär in fünf Jahren kostet – ich glaube, da hätten wir das Flugzeug schon wieder drin. Ich nehme an, dass die Aufgaben im Ministerium vielfältig sind – aber nur mal zum Vergleich, wo wir Geld ausgeben und wo wir sparen. Die Möglichkeiten sind da. Bevor Sie dieses Projekt ablehnen: Die Löschpanzer sind von Innenminister Stübgen auch immer wieder abgelehnt worden. Die hatten Herr Schieske und meine Wenigkeit immer wieder angesprochen, und jetzt sind sie da. Ich freue ich mich und danke dem Ministerium, dass es sie dann doch noch angeschafft hat. Das ist eine sinnvolle Angelegenheit. Genauso wird es mit den Flugzeugen sein. Wir bleiben da dran – wir werden das immer wieder ansprechen und Ihnen auch die Möglichkeiten vor Augen führen. Letztens war ein Löschflugzeugpilot da, der in Kanada fliegt; ja, das ist eine Größenordnung, die wir hier Gott sei Dank nicht haben. Diese kleineren Flugzeuge sind wendig, klein, passen auf die neun Landebahnen und können, wenn es sein muss, auch auf einem Feldweg landen – wie die Agrarflieger früher. Sie sind tatsächlich auch in der Lage, innerhalb kürzester Zeit sämtliche Flächen in Brandenburg zu erreichen. Und: Man kann die Kosten kompensieren, indem man diese Flugzeuge zum Beispiel auch in Sachsen, auf der Heide, einsetzt – alles drum und dran. (Beifall AfD)

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