Hans-Christoph Berndt
Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Kollege Lüttmann, ich gratuliere Ihnen, dass Sie nach 13 Jahren öffentlichen Auftretens der AfD mitbekommen haben, was die AfD sagt; es ist also auch für Sie öffentlich geworden. Sehr geehrter Herr Lüttmann, die SPD ist als marxistische Partei gegründet worden. Sie wissen es vermutlich nicht, weil Sie aus dem Westen kommen, aber die Ostler wissen es: Zu den Grundlagen der marxistischen Philosophie gehört die hegelsche Philosophie. Diese stellte den universellen Zusammenhang von Dingen und Erscheinungen fest. Und so ist es ja auch. Man sieht das Verflachen der SPD daran, dass Sie einfach keinen Zusammenhang mehr erkennen wollen – oder diesen negieren – zwischen dem gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land und dem Ansehen des Ehrenamtes bzw. dem Zulauf zu diesem. Wie man so etwas negieren kann, ist mir unklar. (Beifall AfD) In meinen Augen wollen Sie diesen Zusammenhang nicht wahrnehmen. (Björn Lüttmann [SPD]: Postfaktisch!) Sie wollen diesen Zusammenhang nicht wahrnehmen, weil es nicht in Ihr Weltbild passt. Ihre Kurzintervention, Herr Lüttmann, war so flach wie Ihre Rede, die sich in lauter Redensarten erschöpfte, und so flach, wie die Philosophie der SPD geworden ist. (Beifall AfD)
