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Hans-Christoph Berndt

AfD 16.07.2025 Sitzungen 8/17

Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Kollege Bommert, ja, alles hat seine Zeit, und alles hat sein Maß. Der Sonntag, den Sie beschrieben haben, ist gerade deshalb ein Sonntag, weil er nicht genauso ist wie alle anderen Tage in der Woche. Unser Sonntag unterscheidet sich von den Wochentagen ja nicht dadurch, dass alles Gewerbe stillsteht, dass keine Tätigkeit ausgeübt werden kann, sondern dadurch, dass weniger ausgeübt werden kann als an den Wochentagen. Das unterscheidet den Sonntag von den üblichen Wochentagen. Herr Bommert, nehmen Sie doch diese Sehnsucht nach dem Sakko als eine Bereicherung. Eine Versagung der Befriedigung unmittelbarer Bedürfnisse kann dazu führen, dass die Bedürfnisbefriedigung umso intensiver ist, wenn sie verzögert eintritt. (Beifall AfD) Nehmen Sie dieses Abweichen vom Gewöhnlichen als Geschenk. Herr Bommert, ich sage Ihnen: Wenn wir die Regelungen für den Sonntag einebnen, wenn wir dafür sorgen, dass alle Tage in der Woche gleich behandelt werden, werden wir alle ärmer. Ich spreche hier auch zu einem Abgeordneten der Christlich Demokratischen Union, (Beifall des Abgeordneten Stefan Roth [BSW]) und ich möchte daran erinnern, dass der Sonntag und die Sonntagsruhe auf ein biblisches Gebot zurückgehen. (Wolfgang Roick [SPD]: Was haben Sie denn mit der Bibel zu tun?) Ich würde Sie bitten, die Unterschiede zu bewahren, damit wir alle reicher bleiben. (Beifall AfD)

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