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Daniel Münschke

20.06.2025 Sitzungen 8/16

Vielen Dank, Frau Abgeordnete. – Meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordneten, die jetzt zurück in den Plenarsaal gekommen sind, ich darf Sie bitten, während des Vortragens von mündlichen Fragen etwas ruhiger zu sein oder, wenn Sie sich in Gesprächen austauschen möchten, dies vor dem Plenarsaal zu tun. – Vielen Dank. Für die Landesregierung antwortet der Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Herr Tabbert. Bitte sehr. Detlef Tabbert (Minister für Infrastruktur und Landesplanung): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Abgeordnete! Sehr geehrte Frau Schmidt, neben dem hohen Pendleraufkommen ist eine Wirkung des Deutschlandtickets, dass vor allem die langlaufenden Regionalexpresslinien stark für touristische Zwecke und Ausflüge genutzt werden. Die bereitgestellten Züge reichen für diese stark angestiegene Nachfrage im Einzelfall nicht aus. 2025 27 Das führt zu den von Ihnen beschriebenen Kapazitätsengpässen. Dies betrifft unter anderem auch die Zugverbindung von Berlin nach Stralsund. Wir haben in Abstimmung mit den beteiligten Aufgabenträgern nach Lösungen gesucht, die aus den vorhandenen Mitteln für den Schienenpersonalverkehr finanziert werden können. In diesem Zusammenhang kann ich auf die kurzfristigen Verstärkerfahrten im Rahmen der Saisonverkehre von April bis September 2025 verweisen: Am Samstag und Sonntag verkehren in dieser Zeit zwei Zugpaare mehr auf der Regionalexpresslinie 3. Aufgrund der extrem großen Nachfrage ist – zur weiteren Entlastung am Wochenende – mit der DB Regio zudem ein drittes Zugpaar zwischen Berlin-Brandenburg und der Ostsee in Abstimmung. Noch bis zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres können überdies durch die bis dahin noch bestehenden Tarifanerkennungen auch die Fernverkehrszüge ab Berlin in Richtung Stralsund mit dem Nahverkehrsticket genutzt werden. Mit Blick auf die Zukunft ist es gelungen, das Angebot der Regionalexpresslinie 3 in Abstimmung mit der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern ab Dezember 2025 auf ein stündliches Angebot auszuweiten. Zunächst ist ab Dezember dieses Jahres noch ein Umstieg in Angermünde erforderlich. Später wird – über Prenzlau und Greifswald – aber eine stündliche Direktverbindung mit dem Regionalexpresses 3 von Berlin nach Stralsund angeboten. Der Regionalexpress 3 fährt weiter jeweils zweistündlich zwischen Stralsund bzw. Schwedt und Angermünde. Von Angermünde aus fahren die Züge im Stundentakt nach Berlin. Ab Dezember 2025 wird zusätzlich die neue Regionalexpresslinie 30 eingesetzt, die das Angebot des RE 3 zwischen Angermünde und Stralsund auf einen Stundentakt verbessert. Die Linie RE 30 fährt Montag bis Sonntag ganztägig und bietet zusätzliche Anschlussmöglichkeiten, zum Beispiel in Pasewalk von und zum Regionalexpress 4 aus bzw. in Richtung Stettin. Zu den Neuerungen verweise ich auch auf die Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg vom 10. Juni 2025. – Vielen Dank.

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