Falk Peschel
Der Senftenberger See, ein ehemaliges Tagebaurestloch, ist seit seiner Eröffnung 1973 ein Ziel von Wassersportlern und wird seither zunehmend von Seglern und Bootsführern vom Wasser aus entdeckt. Seit 2013 können Wasserwanderer zudem mit dem Koschener Kanal die erste schiffbare Verbindung zweier Seen im Lausitzer Seenland nutzen, um vom Senftenberger See in den Geierswalder See – und damit auf einer Wasserstraße vom Land Brandenburg in den Freistaat Sachsen – zu gelangen. Im Zeitraum des Winterhalbjahres von Ende Oktober bis Ende März ist die Seenutzung für Wassersportler jedoch eingeschränkt bzw. sogar gänzlich untersagt. Ich frage die Landesregierung: Welche Bestrebungen gibt es aktuell, die Regelungen zur Nutzung des Senftenberger Sees dahin gehend anzupassen, dass seine Sperrung im Winterhalbjahr aufgehoben oder zumindest reduziert wird?
