Jouleen Gruhn
Es folgt die Erwiderung. Bitte schön, Freiherr von Lützow. (Beifall AfD – Dr. Hans-Christoph Berndt [AfD]: Daniel, sei nicht so streng!) Daniel Freiherr von Lützow (AfD):* Frau Präsidentin! Herr Scheetz, ja, es wurde damit angefangen, Maßnahmen umzusetzen; das ist richtig. Wir wissen aber auch, dass Sie bei dem, was Sie gerade gesagt haben, die rosarote Brille aufhatten. Wenn Sie einmal ehrlich zu sich selbst wären, dann wüssten Sie, dass all das, was Sie von sich gegeben haben, nur ein Teil des Ganzen ist. Sie haben auch den Schallschutz angesprochen. Vollkommen richtig! Sie wohnen in der Flughafenregion und kennen die Probleme. Und ich rede nicht bloß von den Kurzstarts oder sonst irgendetwas. Sie kennen die Probleme. – Nein, die kennen Sie nicht, weil hauptsächlich nach Süden gestartet wird, und das im größten Teil des Jahres. Sie hören vielleicht ein paar Flugzeuge landen, aber bei uns kommen sie rüber. Eine Menge Bürger sind davon betroffen. Wenn wir die Möglichkeit haben, den Schallschutz zu evaluieren, der ja irgendwann einmal beschlossen worden ist – der Flughafenbau hat zwölf Jahre gedauert, und da ist nichts Neues passiert –, dann müssen wir uns auch angucken, wie wir den Bürgern in Blankenfelde-Mahlow helfen können. Wissen Sie, wo Sie einen vernünftigen, normalen Schallpegel in Blankenfelde-Mahlow haben? An dem abgebrannten Eckschuppen im Kreisverkehr. Das ist gemessen. Dazu gibt es eine Studie. Das ist die einzige Stelle. (Beifall AfD) Sie haben drei Schnellstraßen, wenn ich die Autobahn mitzähle. Sie haben zwei Bahntrassen, die da langgehen, und den Fluglärm. Wollen Sie den Bürgern nicht helfen, oder können Sie das nicht? Sie wollen doch. Sie haben doch gesagt, Sie wollen etwas für die Bürger machen. Dann lassen Sie uns das doch gemeinsam machen. (Beifall AfD) Dafür sind wir doch da. Dafür sind wir angetreten: dass wir endlich etwas für die Bürger machen. Da können Sie helfen, da können Sie sich einbringen, und darauf freue ich mich schon. – Vielen Dank. (Beifall AfD)
