Kurt Fischer
Ich habe davon Kenntnis, auch deswegen haben wir diesen Antrag auf den Weg gebracht. Mit Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erleben wir bereits eine intensive Zusammenarbeit, gerade in den Bereichen Marketing und Infrastruktur, wenn es um unser gemeinsames Projekt „Deutschlands Seenland“ geht. Hier können wir jedes Jahr aufs Neue Zehntausende Touristen für Deutschlands größtes Wassersportrevier begeistern. Und im Norden unseres Bundeslandes, etwa im Bereich meiner Heimatstadt Eberswalde, gibt es ebenso neue, tolle Entwicklungen für unseren Wassertourismus. Bei uns vor Ort bündeln wir gerade Kräfte und vor allem touristisches Potenzial, indem aus den Reiseregionen Barnimer Land, Ruppiner Land und der berühmten Mecklenburgischen Seenplatte eine gemeinsame Familienmarke unter dem einfachen, aber bezeichnenden Namen „Seenplatte“ wird. (Beifall SPD und vereinzelt BSW) Die „Seenplatte“ steht dabei für das, was uns touristisch gemeinsam besonders ausmacht: unsere zahlreichen wunderbaren Seen und Gewässer, die vielseitigen Wassersportmöglichkeiten und die enge Verbindung von Natur, Kultur und Erholung. Als Kind meiner Region, aufgewachsen zwischen Werbellinsee, Finowkanal und Oder-Havel-Kanal, freue ich mich auf diese Entwicklung sehr und bin umso mehr auf die weiteren Schritte gespannt. Die positiven regionalen Entwicklungen und die eindrucksvollen wirtschaftlichen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Wassertourismus bei uns in Brandenburg war und ist auf der Überholspur. Dass dies auch so bleibt, sollte unser aller gemeinsames Ziel sein. In diesem Sinne bitte ich um Ihre Zustimmung zum vorliegenden Antrag von SPD und BSW. – Herzlichen Dank. (Beifall SPD und BSW)
