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Britta Müller

27.03.2025 Sitzungen 8/11

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Abgeordnete! Der Aufbau des Monitorings zur sozialen und gesundheitlichen Lage von Kindern und Jugendlichen im Land Brandenburg beruht auf dem Beschluss des Landtages vom 11. Juni 2019 zu den Schwerpunktsetzungen in der weiteren Arbeit gegen Kinderarmut. Hintergrund war der Wunsch, mit einem Monitoring spezielle Problemlagen, insbesondere benachteiligter Kinder und Jugendlicher, im Land Brandenburg besser im Zeitverlauf beobachten zu können und eine datenbasierte Grundlage für politische Entscheidungen zu haben. Am 14. Dezember 2022 ist das Ergebnis des Monitorings unter dem Link https://sozialmonitoring.brandenburg.de – das lässt sich schlecht vorlesen; Sie finden das aber, da bin ich ganz sicher – online gegangen. Insgesamt 41 Indikatoren beschreiben die Lage von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Demografie, Gesundheit, Familie, Bildung und Betreuung, Erwerbstätigkeit, materielle Lebenslage, Wohnen und Zivilgesellschaft. Sie finden dort zum Beispiel unter dem Themenbereich „Demografie“ den Indikator „Kinder und Jugendliche“. Dort wird getrennt nach Altersgruppen aufgelistet, wie viele Kinder und Jugendliche in den Landkreisen und kreisfreien Städten leben. Unter dem Thema „Gesundheit“ finden Sie den Indikator „Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen“. Dieser zeigt, differenziert nach Landkreisen, kreisfreien Städten und Sozialräumen, den Anteil der Kleinkinder und der Kinder, die eingeschult werden, die Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch genommen haben. Unter dem Thema „Erwerbstätigkeit“ ist der Indikator „Bedarfsgemeinschaften mit Kindern“ zu finden. Darin finden Sie differenzierte Angaben zu dem Bestand an Bedarfsgemeinschaften mit Kindern unter 18 Jahren, aufgeschlüsselt nach Landkreisen, kreisfreien Städten und Gemeinden. Gemäß dem Motto „Daten für Taten“ steht mit den Ergebnissen des Monitorings Wissen für die evidenzbasierte Erarbeitung von Handlungsprogrammen sowohl auf der Landes- als auch auf der kommunalen Ebene zur Verfügung. Da ein großer Teil der Indikatoren Angaben zur Entwicklung auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte, oft sogar auch auf Gemeindeebene, liefert, werden die Daten von den Kommunen beispielsweise im Zusammenhang mit ihrer Sozialplanung oder als Grundlage für die Kinder- und Jugendhilfeplanung verwendet. Dieser Nutzen ist jedoch davon abhängig, dass die im Monitoring ausgewiesenen Daten aktuell gehalten und inhaltlich weiterentwickelt werden. Daher erfolgt jährlich eine Aktualisierung und Überprüfung dieser Website. Ich kann Sie nur aufrufen, dieses Instrument zu nutzen. Es ist wirklich ein Datenschatz, der über das Sozialmonitoring zur Verfügung gestellt wird. – Vielen Dank.

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