Kristy Augustin
Die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, forderte 2024, dass Zeitzeugen der SED-Diktatur stärker in den Schulunterricht integriert werden müssen, um durch persönliche Erzählung ein tieferes Verständnis für das historische Unrechtsregime und die Bedeutung von Demokratie vermitteln zu können. In der Ausgabe der „Freiheitsglocke“ vom Januar/Februar 2024 wird sie folgendermaßen zitiert: „Ich möchte, dass jede Schülerin und jeder Schüler in Deutschland in seiner Schullaufbahn die Möglichkeit hat, im Unterricht mit einem Zeitzeugen zu sprechen.“ Zeitzeugen spielen eine zentrale Rolle im Schulunterricht, da sie historische Ereignisse lebendig und greifbar machen. Daher frage ich die Landesregierung: Wie steht sie zu der Aussage von Frau Zupke, dass jede Schülerin und jeder Schüler in seiner Schullaufbahn die Möglichkeit haben sollte, im Rahmen des Schulunterrichts mit Zeitzeugen der SED-Diktatur zu sprechen?
