Hans-Christoph Berndt
Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Kollege Funke, ja, „in Frieden leben“. Herr Kaufner hat doch alles gesagt: Es wurden nach 1945 KZs, die die Nationalsozialisten eingerichtet hatten, von den sowjetischen Besatzern weitergeführt. Was sagen Sie denn den Menschen, die beim Aufstand vom 17. Juni 1953 waren? Was sagen Sie denn den Ungarn, die sich 1956 gegen die sowjetische Diktatur gewehrt haben? Was sagen Sie den Menschen, die den Prager Frühling unterstützt haben? Was sagen Sie den Polen, die die Solidarność unterstützt haben? Was sagen Sie den Menschen, die während der friedlichen Revolution auf die Straße gegangen sind, weil sie die Unterdrückung satthatten (Johannes Funke [SPD]: Ich habe gesagt, dass ich die DDR nicht verkläre!) und weil sie eben nicht in Frieden in ihrem Land leben konnten? Was sagen Sie denn denen? (Beifall AfD) Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie auf die USA eingegangen sind. Ja, wir sollten unser Verhältnis zu den USA überdenken. Ich sage Ihnen: Donald Trump wird uns so wenig erlösen wie Wladimir Putin. (Vereinzelt Beifall AfD) Aber wir sollten die positiven Impulse aufnehmen, die diese neue US-Administration setzt. Wir sollten froh und glücklich sein und dem Herrgott danken, dass Trump dabei ist, Frieden in der Ukraine zu schaffen, (Lachen des Abgeordneten Steeven Bretz [CDU]) während die vorherige Administration das nicht getan hat. (Beifall AfD) Und wir sollten dankbar aufnehmen, was sein Berater Elon Musk uns, den Deutschen, gesagt hat. (Kurt Fischer [SPD]: Wie viel Kohle kriegst du dafür?) Er hat gesagt: Es ist sehr wichtig, dass die Menschen in Deutschland stolz darauf sind, Deutsche zu sein. – Das sagt jemand aus den USA. Das sollten wir uns zum Vorbild nehmen und nicht die krankhafte Selbstverachtung, die Sie hier gepredigt haben. (Beifall AfD)
