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Elske Hildebrandt

SPD 26.03.2025 Sitzungen 8/10

Herr Vizepräsident! Kolleginnen und Kollegen Abgeordnete! Liebe Zuschauende! Ich möchte gerne mal den ideologischen Zündstoff hier entfernen, obwohl das schwer ist bei einem Antrag, (Andreas Galau [AfD]: Schwer bei Ihnen!) der nur wegen dieses Empörungspotenzials überhaupt existiert. Das hat man auch gerade in dem wirklich – ich muss es so sagen – hasserfüllten Wortbeitrag gehört. (Beifall SPD – Zuruf von der AfD: Oh nein!) Und das schreit einen auch aus diesem total überladenen Begründungsteil des Antrags an. Das Thema soll unbedingt erhalten bleiben, damit auch die Aufregung am Laufen gehalten werden kann. Es eignet sich bei populistischer Überspitzung natürlich auch wunderbar zum Spalten. Da möchten wir von der SPD-Fraktion nicht mitmachen. Dafür ist das Thema dahinter zu interessant. Man konnte es auch schon an meiner Anrede hören: Ich habe zwei übliche Arten der geschlechtergerechten Sprache benutzt – die Dopplung, also „Kolleginnen und Kollegen“, und das substantivierte Partizip, „die Zuhörenden“; das ist gar kein Problem. (Dennis Hohloch [AfD]: Jaja! Die sind vor allem „die Leidenden“! – Andreas Galau [AfD]: Natürlich ist das ein Problem!) Beim Sprechen gibt es eine große Vielfalt an Ausprägungen – wir kennen das alle: von der gestandenen Frau, die sagt, sie sei Ingenieur, bis hin zu dem jungen Mann, der beim Sprechen Lücken lässt.

Alle Reden von Elske Hildebrandt Protokoll ↗