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Daniel Münschke

26.03.2025 Sitzungen 8/10

Vielen Dank. – Für die Landesregierung antwortet der Minister für Infrastruktur und Landesplanung Tabbert. Detlef Tabbert (Minister für Infrastruktur und Landesplanung): Sehr geehrter Herr Vizepräsident! Sehr geehrte Abgeordnete! Sehr geehrter Herr Scheetz, stabile Reiseketten sind für alle Nutzenden des öffentlichen Personennahverkehrs von besonderer Bedeutung. Diese Stabilität ist in den vergangenen Jahren durch die erheblich gestiegene Bautätigkeit auf den Schienenwegen des Bundes, aber auch durch das gestiegene Störgeschehen im Schienenverkehr allgemein beeinträchtigt worden. In Fürstenwalde (Spree) konnte aus diesen Gründen der Anschluss zwischen dem RE 1 aus Berlin und der RB 35 nach Bad Saarow-Pieskow in der Vergangenheit leider nicht immer gewährleistet werden. Der Umstieg im Bahnhof Fürstenwalde erfordert regulär einen Bahnsteigwechsel über die Fußgängerüberführung, bei einer damals ohnehin kurzen Umsteigezeit, die zwischen vier und sechs Minuten lag. Mit der Inbetriebnahme des SPNV-Netzes Ostbrandenburg 2 im Dezember 2024 wurde daher entschieden, den Umstieg in Fürstenwalde (Spree) deutlich zu entspannen. Die Umsteigezeit konnte auf 14 Minuten verlängert werden. Damit werden einerseits zeitliche Reserven für den Verspätungsfall geschaffen, andererseits wird der Umstieg für eine große Zahl von Reisenden deutlich entspannter. Fahrgäste, die beispielsweise mit schwerem Gepäck, mit einem Kinderwagen, einem Rollstuhl oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, haben nun in Fürstenwalde ausreichend Zeit, unter Nutzung der Aufzüge oder der Treppen den Bahnsteig zu wechseln. Mit der geänderten Fahrplanlage der RB 35 ergibt sich – neu – auch ein stündlicher Anschluss zu den Zügen des RE 1 in und aus Richtung Frankfurt (Oder). Damit wird die Bahn etwa für Mitarbeiter oder für Besucher des Klinikums in Bad Saarow attraktiver. Die bereits heute hoch ausgelastete Bahnstrecke Berlin – Frankfurt (Oder) ist Bestandteil des europäischen Kernnetzes. Der laufende Ausbau dieser Strecke, insbesondere der Neubau der 2025 27 Bahnhöfe in Köpenick und in Fangschleuse erfordern im laufenden Jahr, aber auch in den kommenden Jahren Anpassungen der Fahrpläne des RE 1. Die RB 35 wird dabei weiterhin – soweit möglich – auf den RE 1 abgestimmt. Ein stabiler Umstieg in Fürstenwalde ist und bleibt dabei ein Ziel unseres verkehrsplanerischen Denkens. – Vielen Dank.

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