Jan Redmann
Herr Minister, lassen Sie mich eines ganz kurz klarstellen, weil Ihr Kollege Lüders dies vorhin in seiner Rede falsch ausgeführt hat: Das Gutachten, die Machbarkeitsstudie, von der Sie sprachen, ist nicht von Ihnen in Auftrag gegeben worden, sondern von Ihrem Amtsvorgänger. Aber das ist nicht Gegenstand meiner Frage. Gegenstand meiner Frage ist: Wir alle wissen, dass nach der Ertüchtigung des Korridors in Richtung Hamburg dann die Möglichkeit bestünde, die Linien RB 73 und 74 wieder regulär fahren zu lassen. Werden Sie dafür bei der Haushaltsanmeldung Vorsorge treffen? Auch wenn das Gutachten noch nicht fertig vorliegt, ist jetzt der Zeitraum, in dem wir wissen müssen, ob die Haushaltsmittel hierfür zur Verfügung stehen. Ist dann, wenn der Zug – es handelt sich um eine sanierte Strecke, die gegenwärtig für die Bauarbeiten saniert wird – deutlich schneller verkehren kann, insbesondere zwischen Pritzwalk und Neustadt (Dosse), auch beabsichtigt, diese dann sehr viel attraktivere Strecke – sie ist dann von Pritzwalk die schnellstmögliche Verbindung nach Berlin – auszubauen, um den Stundentakt, den Berlin und Brandenburg schon im Jahr 2023 als angestrebt bezeichnet haben, dann auch tatsächlich zu realisieren? Detlef Tabbert (Minister für Infrastruktur und Landesplanung): Ich hatte es vorhin gesagt: Wir sind gegenwärtig in der …
