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Jouleen Gruhn

27.02.2025 Sitzungen 8/8

Vielen Dank, Frau Ministerin. – Für die AfD spricht nun noch einmal Frau Kotré. Bitte schön. (Beifall AfD) Lena Kotré (AfD):* Frau Präsidentin! Werte Kollegen! Frau Lange, ich fange mit dem an, was Sie gesagt haben, nämlich dass eine Überprüfung nur auf Anlass erfolgen könne. Ja, ein Beschluss dieses Landtages wäre ein Anlass, das überprüfen zu lassen. Das ist durchaus möglich. (Beifall AfD) Wir hier sind die Abgeordneten, die die Regierung tatsächlich zum Handeln auffordern können und die Regierung auch zu kontrollieren haben – ganz einfach. (Minister Robert Crumbach: Wie haben Sie denn das Jurastudium bestanden?) Frau Seiler, „menschenverachtend“, „gefährlich“, „rassistisch“ – all das, was Sie uns an den Kopf werfen, ficht mich nicht an. Es kümmert mich einfach nicht. (Zuruf von der SPD: Das wissen wir!) Aber wissen Sie, was mir wirklich Sorge bereitet? Ihre Einstellung zum eigenen Volk. Sie wollen Ihr eigenes Volk ans Messer liefern, und das ist erbärmlich! (Beifall AfD – Oh! bei der SPD) Zuwanderung hat mit Einbürgerung tatsächlich nicht allzu viel zu tun. Die Einbürgerung ist, ja, der letzte Schritt einer Zuwanderung. Wenn wir aber Fachkräfte, die es auch im EU-Ausland gibt, hierherholen, müssen sie überhaupt nicht eingebürgert werden; Leute können hier durchaus arbeiten, ohne eingebürgert zu sein. Also nehmen Sie das bitte nicht als Feigenblatt für Ihre kruden Ausführungen. (Vereinzelt Beifall AfD) Herr Genilke, ein Generalverdacht? Ja, das könnte man vielleicht sogar, wenn man Ihrer Argumentation folgt, so sagen. Aber wissen Sie was? Es ist mir wesentlich wichtiger, Schaden von unserem eigenen Volk abzuwenden, als Menschen aus aller Herren Länder zufriedenzustellen. Dafür sind wir nicht hier. (Beifall AfD) Wir müssen eine ernste Debatte führen und dürfen die innere Sicherheit und Ordnung dabei nicht aus den Augen verlieren. Wohnen Sie im Wolkenkuckucksheim? Wenn ja, dann argumentieren Sie gern so weiter. Wenn nicht, dann folgen Sie heute unserem Antrag. (Beifall AfD) Meine Damen und Herren, nehmen Sie doch einmal die Attentäter aus Magdeburg oder aus München als Beispiel. All diese Menschen, die in der vergangenen Zeit Anschläge geplant oder auch durchgeführt haben, waren die besten Anwärter auf eine Einbürgerung: Sie galten als integriert, sie haben die deutsche Sprache gesprochen, und dennoch wollten sie in diesem Land Menschen töten oder haben es getan. (Wolfgang Roick [SPD]: Wissen Sie, wie viele Deutsche Deutsche töten? – Weitere Zurufe von der SPD) Überlegen Sie doch einmal, welch absurdes Verhalten hier an den Tag gelegt wird, um das zu rechtfertigen – das ist doch furchtbar. Stellen Sie doch einmal das eigene Volk in den Vordergrund! (Beifall AfD) Ich habe jetzt nicht mehr allzu viel Zeit. (Zuruf von der SPD: Gott sei Dank!) Wissen Sie: Dieses Dokument in den Händen halten zu dürfen, (Die Abgeordnete hält einen Reisepass hoch.) muss eine große Ehre sein. Das muss ein Privileg sein, das wirklich nur den allerwenigsten derjenigen, die hierherkommen, zuteil wird. Es kann nicht sein, dass wir dieses Dokument aus dem Fenster werfen und verramschen. Stimmen Sie heute unserem Antrag zu und machen Sie dem ganzen Spuk ein Ende! (Beifall AfD)

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