Ulrike Liedtke
Bitte, Herr Minister. Daniel Keller (Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz): Fangen wir mit der letzten Frage an: Einlader ist der Bürgermeister von Drebkau, so ist mein Kenntnisstand. Sie haben auch gesehen, dass sich in der Vergangenheit der Landrat Herr Altekrüger mit einem Brief an die Bundesregierung, aber auch an das MWAEK gewandt hat. Dahin gehend gab es am 9. Januar 2024, glaube ich, auch einen Brief von dem ehemaligen Minister Prof. Jörg Steinbach, dem Landrat und weiteren Personen an die Bundesregierung, um vor allem die erwähnten Resilienzboni etc. einzufordern. Bezüglich des Einladerkreises müssten Sie sich bitte an den Einlader wenden. Wir stehen natürlich, wenn Sie noch Fragen dazu haben, für alle Fraktionen bereit, das Thema Ardagh Glass zu diskutieren, gern auch im zuständigen Ausschuss; das können wir anbieten. Zu der Frage von Herrn Brüning – die Frage war, glaube ich, inwieweit die Förderung in der Gemeinde Drebkau schon möglich ist –: Dazu werden wir das morgige Gespräch abwarten. Ich würde das vielleicht ein bisschen gestaffelt machen: Das erste Ziel ist weiterhin, unser Interesse nochmals deutlich zu machen. Wir sind bereit, Fördermittel zur Verfügung zu stellen, wenn das Unternehmen auch bereit ist, in den Standort zu investieren. Der zweite Schritt wäre, was Sie angesprochen haben, nämlich zu schauen: Wenn das Unternehmen nicht investiert, wie geht man mit den Flächen und vor allem – das ist auch das Interesse der Landesregierung – mit den knapp 170 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern um? Aber lassen Sie uns – geordnet – zunächst den ersten Schritt versuchen.
