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Daniel Münschke

22.01.2025 Sitzungen 8/5

Frau Abgeordnete Bessin, Sie können antworten. Birgit Bessin (AfD):* Wissen Sie, Herr Bretz, Ihre Politik, die Politik der CDU, kann nicht nur ich nicht mehr ernst nehmen, sondern so, wie Sie hier sitzen, sind es auch etliche Wähler, die Ihre Politik nicht mehr ernst nehmen, und das zu Recht. Sie sollten sich überlegen, wie Sie Ihre Politik ändern, damit Sie nicht nur von mir, sondern auch vom Wähler wieder ernst genommen werden. (Beifall AfD – Steeven Bretz [CDU]: Das war eine gute Antwort auf meine Frage!) Sportliche Fairness ist hier angesprochen worden. Ja, natürlich: Es geht um sportliche Fairness. Sportliche Fairness bedeutet aber auch, dass man nicht erst reagiert, wenn es zu spät ist, wenn, wie bei den Olympischen Spielen, ein Boxspektakel zu einem Desaster wurde, sondern dass man im Vorfeld mit den Sportverbänden spricht und darüber redet, wie die Situation so gestaltet werden kann, dass Frauen weiterhin im Frauensport aktiv sein können. Es ist auch kein Einzelfall, bei dem man eingreifen muss, sondern es ist ein grundsätzliches Problem. Und dass vorhin vom Videobeweis beim Fußball und davon gesprochen wurde, ihn auch zu diskutieren, zeigt doch ganz klar, dass Sie das Problem nicht verstanden haben. Der Videobeweis ist ein sportliches Thema. Das Selbstbestimmungsgesetz ist eine politische Entscheidung gewesen, die in unsere Gesellschaft eingreift, die die Geschlechter spaltet, die dafür sorgt, dass es vielleicht gar keinen Männer- und Frauensport mehr geben wird. – Vielleicht wäre das irgendwann einmal, wenn Sie das Sagen hätten, was allerdings in Zukunft nicht mehr geschehen wird, der Fall. – Es darf nicht so ausarten, dass es gar keine Geschlechter mehr gibt, dass alles vermengt wird. Vielmehr müssen der Frauensport und der Männersport weiterhin getrennt werden. Und, Frau Kornmesser, weil Sie sich aufgeregt und gesagt haben, der Antrag sei abgeschrieben: Hätten Sie richtig gelesen, dann hätten Sie gesehen, dass der Antrag nicht abgeschrieben ist. – Ja, das ist für uns ein wichtiges Thema, und selbstverständlich bringen wir dazu mehrere Anträge ein. Lesen Sie noch einmal richtig, und vergleichen Sie. Das nennt man übrigens interfraktionelle Zusammenarbeit. (Zuruf des Abgeordneten Ludwig Scheetz [SPD]) Wenn sie bei Ihnen nicht bekannt ist, dann ist das Ihre Sache. Aber wir können das sehr wohl so handhaben. (Beifall AfD – Erik Stohn [SPD]: Abschreiben und noch frech werden!) Meine Damen und Herren, das unterscheidet uns eben von Ihnen. Ihnen ist es völlig egal, wie Frauen in unserer Gesellschaft behandelt werden.

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