Daniel Münschke
Lassen Sie mich, bevor wir in der Aussprache den nächsten Redner am Rednerpult hören, einen kurzen Appell an unsere Zuschauerinnen und Zuschauer hier im Saal loswerden. Vorgesehen ist, dass Sie weder Zustimmung bekunden noch Worte in den Raum hineinrufen. (Zuruf: Doch!) Sollte das zukünftig noch einmal passieren, werde ich von der Möglichkeit Gebrauch machen, Sie des Saales zu verweisen. Wir setzen die Aussprache mit dem Redebeitrag des Abgeordneten Kaufner fort. – In Anbetracht der entsprechenden Zeiten stehen Ihnen noch zwei Minuten und acht Sekunden zur Verfügung. Dr. Kaufner, Sie haben das Wort. Dr. Dominik Kaufner (AfD):* Herr Minister Freiberg, ich möchte Folgendes zum Schluss noch einmal aufgreifen: Sie haben gesagt, das sei ein abstruser Vergleich. – Ich denke nicht, dass der Vergleich abstrus ist. Es spricht grundsätzlich überhaupt nichts dagegen, den Umgang mit digitalen Medien zu erlernen, aber es gibt für alles das richtige Alter. Darum geht es – genauso wie beim Führerschein. Der Vergleich passt also schon. Ansonsten hat mich die heutige Diskussion hier an vieles erinnert, was man schon aus diesen Diskussionen kennt: Die SPD nutzt dieselben Ablenkungsmanöver, immer dieselben Phrasen: Man will die Familien nicht mehr damit alleinlassen. – Als wenn es eine Zumutung wäre, mit den Kindern zu Hause auch einmal über digitale Mediennutzung zu sprechen. Zudem wird gesagt, wir misstrauten den Schulen, das zeige Misstrauen den Schulen gegenüber. Ich denke, man könnte jede einheitliche Regelung mit dieser Aussage belegen, aber das ist ungerechtfertigt.
