Dr. Bahar Haghanipour
Bitte schön, Frau Senatorin Günther-Wünsch, Sie haben das Wort! Senatorin Katharina Günther-Wünsch (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Abgeordnete! Da mache ich dann wahrscheinlich doch den Unterschied zu Herrn Büscher aus. Von Pauschalurteilen halte ich gar nichts. [Vereinzelter Beifall bei der CDU, der SPD, den GRÜNEN und der LINKEN] Es gibt mit Sicherheit Kinder und Jugendliche, die, übrigens ganz unabhängig von ihrer Herkunft, Religion und Kultur, intensive Unterstützung brauchen, und es gibt Kinder und Jugendliche, bei denen das nicht nötig ist. Was ich immer gern in den Fokus rücke: Kein Kind, kein einziges, egal woher es kommt und woran es glaubt, kommt gewaltbereit oder aggressiv auf diese Welt. Es sind immer die Erziehungskompetenz der Eltern und das Elternhaus. Deswegen habe ich vorhin auch dazu schon Stellung bezogen. Meine Aufgabe und die Aufgabe von uns als Gesellschaft und von politisch Handelnden ist hinzuschauen, rechtzeitig zu reagieren und künftig ein System zu konstruieren, das genau diese Kinder unterstützend und begleitend in den Blick nimmt, damit es eben nicht zu Gewalt oder, noch schlimmer, wie Sie es formuliert haben, zu Radikalisierung kommt. [Beifall von Dr. Timur Husein (CDU) und Kurt Wansner (CDU)]
