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Ute Bonde

18.06.2026 Sitzungen 19/88

Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Abgeordneter Dr. Bronson! Als Vorgehensweise zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner ist zunächst eine frühzeitige Kennzeichnung von bekannten Befallsflächen vorgesehen. Vor dem Auftreten der ersten Raupen und Nester sollen entsprechende Warnhinweise – zum Beispiel als Schilder in den Bezirken – angebracht und Hinweise auf den Webseiten der Bezirke geschaltet werden. Einige Bezirke besitzen bereits Funktionspostfächer zum Eichenprozessionsspinner, um direkt auf Bürgeranfragen reagieren zu können. Eine Bekämpfung durch die Beseitigung von Raupen und Raupennestern des Eichenprozessionsspinners ist grundsätzlich in Form von mechanischer Bekämpfung oder durch den Einsatz von Bioziden möglich. Darüber haben wir die Bezirke, wie schon gesagt, im November 2025 unterrichtet. Zudem ist es so, dass in regelmäßigen Eichenprozessionsspinnerwarnmeldungen mit circa 700 E-Mail-Adressen – teilweise Funktionsadressen mit weiterer Streuung – die tagesaktuellen Hinweise zur Biologie sowie zur möglichen angepassten Bekämpfung erwähnt werden. Dieses Informationsangebot durch das Pflanzenschutzamt Berlin wird es selbstverständlich in gleicher Qualität auch nächstjährig geben. Das Pflanzenschutzamt hat darüber informiert, dass zur Bekämpfung der ersten beiden Larvenstadien des Eichenprozessionsspinners, die typischerweise Ende April bis Anfang, Mitte Mai auftreten, ein Biozid ausgebracht werden kann.

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