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Harald Laatsch

AfD 04.06.2026 Sitzungen 19/87

Erst einmal möchte ich mich beim Kollegen Schenker ganz herzlich für den saftigen Debattenbeitrag bedanken. Er scheint der Einzige von Ihnen allen gewesen zu sein, der wirklich den Antrag gelesen hat. Er sieht die Welt zwar anders als ich, das ist völlig in Ordnung, aber er hat den Antrag gelesen. Die Regierungskoalition hat das überhaupt nicht mehr nötig. [Beifall bei der AfD – Zuruf von Ülker Radziwill (SPD)] Deswegen bekommt Herr Schenker von mir auch eine ganz sachliche Antwort auf seinen sehr sachlichen Beitrag, dass wir dafür sind, Wohneigentum zu schaffen, dass wir landeseigene Wohnungen in Eigentum der Mieter verwandeln möchten. [Niklas Schenker (LINKE): Wie sollen sie das finanzieren?] – Schauen Sie, Herr Schenker, wenn Sie sich ein bisschen über den Tellerrand hinaus informieren würden, hätten Sie gesehen, dass nach 1989 in den verschiedenen – – [Unruhe] Was ist denn da eigentlich für eine Unruhe? Ich rede doch gerade mit dem Kollegen Schenker, muss da jetzt gequatscht werden? [Tobias Schulze (LINKE): Das will keiner hören, Herr Laatsch!] – Offensichtlich waren alle sehr interessiert, Herr Schulze! – Nach 1989 haben die osteuropäischen Länder an die Mieter privatisiert, und zwar alle. Die haben Wohneigentumsquoten über 90 Prozent. Über die Themen, über die wir hier reden, spricht dort keiner. Da gibt es keine Mieter, die zu viel Miete bezahlen, weil das Eigentümer sind, Herr Schenker. Sie hätten gelernt, wie das funktioniert, hätten Sie einmal öfters zugehört. Sie haben wenigstens etwas verstanden, im Gegensatz zu dem Rest hier. Hätten Sie mir öfters zugehört, hätten Sie verstanden, welchen Nutzen das gerade für ärmere Berliner in der Stadt hätte. Wir sind dafür, gerade die Ärmeren mit Wohneigentum zu versorgen. Hätten Sie unsere Anträge gelesen, wüssten Sie auch das, Herr Schenker. [Beifall bei der AfD – Niklas Schenker (LINKE): Sagen Sie doch, wie sie das finanzieren sollen!] – Stellen Sie doch eine Zwischenfrage, ich beantworte die gerne! – [Zuruf] – Nein? Okay! Alles gut, wir sparen Zeit! Alles gut! [Beifall bei der AfD]

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