Harald Laatsch
Danke, Herr Präsident! – Sehr geehrte Kollegen! Liebe Berliner! Jetzt kommen wir auf den Punkt, worum es hier eigentlich geht für die AfD. Die AfD will die Vergabe von landeseigenen Wohnungen wieder vom Kopf auf die Füße stellen. Wir wollen, dass die Berliner von dem, was sie mit ihrer Arbeit und ihren Steuern erschaffen haben, wieder selbst als Erste profitieren. Die anderen Parteien in diesem Parlament erfinden fleißig immer neue Gruppen und Anlässe, um möglichst viel Geld und Wohlstand der hart arbeitenden Bevölkerung an andere zu verteilen. Wir als AfD geben den Berlinern wieder zurück, was ihnen gehört. [Beifall bei der AfD] Wir alle hier – und auf diesen Satz werden Sie heute öfter treffen – als Abgeordnete sind von den Berlinern gewählt, meine Herrschaften. Wir sitzen im Berliner Parlament, und wir haben die Pflicht, [Ülker Radziwill (SPD): Von Teilen der Wählerinnen und Wähler!] im Interesse derer zu handeln, die uns mit ihrer Wahl den Auftrag gegeben haben, sie und nicht irgendwen oder alle Welt zu vertreten und zu versorgen. [Beifall bei der AfD – Zuruf von Ülker Radziwill (SPD)] Wir wollen, dass die Menschen, die diese Stadt am Laufen halten, auch die Früchte ihrer Arbeit bekommen. Der Polizist, die Krankenschwester, der Busfahrer, die Elektriker, die Installateure, die Dachdecker, die Friseure, die Maurer, die „StraßenbauerInnen“ [Lachen bei der AfD] und die vielen anderen Bürger dieser Stadt sollen endlich wieder gerecht behandelt werden und nicht, wie von den Altparteien durchgezogen, einfach nur sklavengleich gemolken und vergessen werden. [Beifall bei der AfD] Schluss mit „Wir schaffen das!“, Schluss mit „Wir haben Platz!“, Schluss mit „Alle Welt welcome!“ auf Kosten der hart arbeitenden Berliner. Wenn Sie den Rest der Welt durchfüttern wollen, gehen Sie in die Welt hinaus, lassen Sie sich dort wählen, und machen Sie dort den Sozialgroßkotz! Die Berliner brauchen solche Politiker nicht. Die Berliner brauchen Politiker, die sich um ihre Belange kümmern, und das werden wir als AfD tun! [Beifall bei der AfD] Wer im September etwas anderes wählt als AfD, hat die Kontrolle über sein Leben verloren! [Heiterkeit und Beifall bei der AfD] Wir werden den Berlinern wieder zu ihrem Recht verhelfen, und das fängt zuallererst bei ihren eigenen Wohnungen an. Berliner, fangt an zu begreifen: Das sind eure Wohnungen! Die gehören nicht dem Senat oder den Altparteien hier, die gehören euch! Ihr habt sie bezahlt, und ihr sollt auch darin wohnen! Schluss damit, dass arrogante Politiker sich über eure Rechte hinwegsetzen! Schluss damit, dass ihr immer die Letzten seid, die in der Schlange stehen, [Zurufe von Lars Düsterhöft (SPD) und Ülker Radziwill (SPD)] ob beim Amt oder für eine Wohnung, macht euch nicht länger selbst zum Schlusslicht! Nehmt euren Platz in der ersten Reihe ein, und steht dazu! [Beifall bei der AfD] Politschranzen, die Parolen raushauen, wie „Wir schaffen das!“ oder „Wir haben Platz!“ – meinen nie „wir“, sie meinen immer „ihr“. Ihr müsst schaffen, ihr müsst Platz machen, damit solche Leute sich gut fühlen und auf die Schulter klopfen können. Lasst euch nicht länger in die letzte Reihe verdrängen! Ihr bezahlt, also sollt ihr auch profitieren! [Zuruf von Ülker Radziwill (SPD)] Für die AfD ist das völlig selbstverständlich, und ich kann überhaupt nicht begreifen, wie man das anders sehen kann. [Beifall bei der AfD]
