Kai Wegner
Frau Präsidentin! Frau Abgeordnete! Sie wissen, dass der Regierende Bürgermeister, also ich, ein großes Interesse daran hatte, dass die Nova-Ausstellung in Berlin stattfindet, [Zuruf von Burkard Dregger (CDU)] dass die Nova-Ausstellung hier gezeigt wird, in der Stadt der Freiheit, gerade nach dem schrecklichen Terrorangriff der Hamas auf Israel, auf junge Menschen, auf Werte wie Freiheit – auf Werte, für die Berlin auch steht. [Zuruf von der LINKEN: Das war aber nicht die Frage! – Zuruf von Elke Breitenbach (LINKE)] Für diese Werte steht das Nova-Festival. Dieses Nova-Festival wurde in einer schrecklichen Art und Weise angegriffen, mit vielen toten, vergewaltigten, gedemütigten, verschleppten Menschen, und ich glaube, es war richtig und wichtig, alle Anstrengungen zu unternehmen, dass dieses Nova-Festival hier in der Stadt der Freiheit stattfindet und Menschen zugänglich gemacht wird. [Beifall bei der CDU] – Ich hätte mich übrigens gefreut, wenn andere in diesem Hause auch geklatscht hätten, denn diese Nova-Ausstellung wurde von Menschen begleitet, die Opfer dieses Terrors wurden und die von ihren Erlebnissen berichtet haben. [Unruhe – Zurufe von der CDU und der LINKEN] Es hätte Ihnen wahrscheinlich allen gut getan, dort auch hinzugehen. [Beifall bei der CDU – Beifall von Jörg Stroedter (SPD) – Anne Helm (LINKE): Ich war da!] Ich habe in diesem Zusammenhang selbstverständlich mit unterschiedlichen Senatorinnen und Senatoren – auch mit der Kultursenatorin – gesprochen, wie wir eine Finanzierung dieser Ausstellung sicherstellen können. [Zuruf von Vasili Franco (GRÜNE)] Für mich war immer klar, dass eine Finanzierung stattfinden muss, aber eine Finanzierung, die auch rechts-sicher ist. Darüber habe ich mit der Senatorin gesprochen. [Vasili Franco (GRÜNE): Wohl nicht besonders erfolgreich!]
