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Kai Wegner

07.05.2026 Sitzungen 19/85

Frau Präsidentin! Herr Abgeordneter! Erstens: Für das Land Berlin, zumindest für den Senat, haben wir, glaube ich, immer wieder deutlich gemacht, wo unsere Priorität liegt. Unsere Priorität liegt bei Olympischen und Paralympischen Spielen, und da sind wir mit dem Senatsbeschluss jetzt in das Parlament gegangen. Jetzt finden die parlamentarischen Beratungen statt. Von daher ist das unsere Priorität. Ich will es an dieser Stelle aber noch einmal deutlich machen: Ich glaube, eine Expo kann für die Metropolregion Berlin-Brandenburg einen richtigen Schub bringen. Nun gibt es ja ganz offenkundig sehr unterschiedliche Auffassungen darüber, ob das Gelände von Tegel für eine Expo nutzbar ist oder nicht. Ich glaube, das alles Entscheidende ist tatsächlich, dass wir uns jetzt darauf fokussieren, gemeinsam – und nach Möglichkeit mit Brandenburg – eine Expo für die Metropolregion stattfinden zu lassen. Ich kann Ihnen sagen – auch wenn ich das eine oder andere Mal in Zeitungen etwas anderes lese: Wir sind in Gesprächen mit Brandenburg. Was dabei auf jeden Fall nicht hilft, sind Zeitungsberichte, die dazu führen, dass auch die Landesregierung sich überlegt, ob das wirklich Sinn macht. Von daher kann ich nur sagen: Wir sind im Austausch mit Brandenburg. Ich glaube, in Schönefeld ist die ideale Fläche für eine Expo. Wir fokussieren uns auf Olympische und Paralympische Spiele, und wir gucken, ob eine Expo in der Metropolregion Berlin-Brandenburg möglich ist. Zu dem Punkt der ablaufenden Fristen, den Sie auch angesprochen haben: Da bin ich jetzt ehrlicherweise auch ein Stück weit überrascht. Mir wurde immer gesagt: In dem Moment, in dem sich eine Stadt, ein Ort oder eine Region für die Expo bewirbt, beginnt eine Frist. Derzeit ist mir nicht bekannt, dass sich irgendein Ort, eine Stadt auf dieser Welt für die Expo 2035 bewirbt.

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