Christian Gaebler
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren Abgeordnete! Wir sind dort in einem Planungsprozess, der noch weiterentwickelt wird und der auch noch in der Konkretisierung ist. Im Moment ging es erst einmal darum, in etwa zu sagen, in welchem Bereich am Ende welche Nutzungen ermöglicht werden sollen. Wir sind beim Rahmenplan und werden dann schrittweise sehen, was daraus konkret an Bebauungsplänen entwickelt werden kann. Ich glaube, dass der Kollege, von dem Sie gesprochen haben, vielleicht noch auf einem alten Stand diskutiert. Es gibt einen neuen Stand; über den gibt es auch weitere Gespräche. Aber noch einmal: Der Kern der Späth’schen Baumschule und das Arboretum, der denkmalgeschützte Bereich, werden selbstverständlich erhalten. Die Sorgen, die der von Ihnen genannte Seniorchef hat, sind, glaube ich, ob er seine Veranstaltungen, die er dort macht, noch machen kann, wenn eine Wohnbebauung näher heranrückt. Diese Diskussion haben wir in der ganzen Stadt. Wir werden das im Weiteren auch mit ihm besprechen und sind sicher, dass wir da gute Lösungen finden. Aber: Wenn wir in der Stadt vielen Berlinerinnen und Berlinern ein gutes und neues Zuhause schaffen wollen, dann müssen wir auch irgendwo Wohnungen bauen. Auf dem Gelände Späthsfelde sind gute Voraussetzungen dafür gegeben. Insofern werden wir da auch zu guten Lösungen kommen, die sowohl das, was derzeit an Betrieb auf den Späth’schen Baumschulen passiert, weiter ermöglicht, aber auch ein neues Stadtquartier dort schafft.
