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Christian Gaebler

07.05.2026 Sitzungen 19/85

Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Meine Damen und Herren Abgeordnete! Ich glaube, man muss das Ganze etwas differenzierter betrachten. Es geht hier insgesamt um das Dreieck Späthsfelde und um die Flächen, die dort zum Teil von Kleingärten genutzt werden, größtenteils aber unbenutzt sind. Es geht dabei auch um Flächen, die zu den Späth’schen Baumschulen gehören, die aber von den Späth’schen Baumschulen auch nicht mehr oder nur noch teilweise bewirtschaftet werden. Insofern ist das ein neues Stadtquartier, das an der Stelle entwickelt werden soll, wo wir eine Mischung aus Grün, aus Kleingärten, aus Wohnen und Gewerbe zusammen mit den Eigentümern der Späth’schen Baumschulen entwickeln wollen. Auch hier muss man, glaube ich, differenzieren. Es gibt einen Eigentümer der Späth’schen Baumschulen , der durchaus Interesse daran hat, dass die Grundstücke, die für den eigentlichen Betrieb der Baumschulen nicht mehr genutzt werden, anders genutzt werden, und es gibt einen Pächter auf dem Gelände der Späth’schen Baumschulen , der vielleicht andere Interessen als der Eigentümer hat. Insofern glaube ich, ist das, was Sie jetzt hier zusammengefasst haben, etwas verkürzt. Es geht tatsächlich darum, 2 500 Wohnungen in diesem Bereich zu bauen, aber nicht auf dem Gebiet der jetzt von den Späth’schen Baumschulen für den Gärtnereibetrieb genutzten Flächen, sondern auf den Flächen, die teilweise nicht mehr genutzt werden und teilweise gar nicht den Späth’schen Baumschulen gehören. Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv an den Planungen gearbeitet, um zum einen zu sehen, dass wir möglichst wenig Kleingartenflächen in Anspruch nehmen, und dass wir zum anderen, wenn Kleingartenflächen insbesondere für Erschließungen in Anspruch genommen werden, ortsnah, also auch in dem Dreieck Späthsfelde, Ersatzflächen finden. Wir haben dazu auch mit der Wirtschaftsverwaltung noch mal Gespräche geführt, da wir dann die Gewerbeflächen etwas reduzieren müssen. Aber ich glaube, wir haben jetzt ein ausgewogenes Modell, wo auch auf Wunsch des Eigentümers der Späth’schen Baumschulen, auch auf dem Gelände der Späth’schen Baumschulen, Wohnungen entstehen. Insofern, glaube ich, ist das eine sehr ausgewogene Planung, die für die Stadt ein neues Quartier schafft, das Grün, Wohnen und Arbeiten gut miteinander verbindet und wo viele Menschen zukünftig ein neues Zuhause finden werden.

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