Sarah Wedl-Wilson
Danke schön, Frau Präsidentin! – Meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordnete! Liebe Frau Abgeordnete Kapek, danke für die Frage! Sie geben mir die Möglichkeit, mich an dieser Stelle bei Staatssekretär a. D. Oliver Friederici sehr herzlich für die dreijährige Tätigkeit in der Kulturverwaltung zu bedanken. [Zurufe von den GRÜNE] Er war zuvor viele Jahre als Parlamentarier in diesem Hohen Haus. [Bettina Jarasch (GRÜNE): Das gibt’s doch nicht! – Zuruf von Tobias Schulze (LINKE)] Wir haben im Moment zwei Sachverhalte im Raum, einerseits einen Entwurf eines Rechnungshofberichts. Ich habe den Bericht noch nicht bekommen. Mir wurde gesagt, er wird mir morgen zugestellt. Ich höre, dass es vielleicht früher sein könnte, aber ich habe den Endbericht noch nicht. Andererseits haben wir einen Untersuchungsausschuss, der von Ihnen eingesetzt worden ist, in den ich geladen werden soll und wo ich Ihnen Rede und Antwort stehen werde. Ich höre, dass das Ende Mai sein wird. Zurück zum Entwurf des Rechnungshofberichts: Dieser liegt mir seit einiger Zeit vor. Auch wenn der Endbericht noch nicht da ist und ich den noch nicht gelesen habe, ist der Entwurf für mich ein hinreichender Grund, unverzüglich die Empfehlungen des Rechnungshofes umzusetzen. Der Berichtsentwurf beinhaltet Erwartungen, die ich mit meinem Haus erfüllen und Empfehlungen, denen ich folgen möchte. Mein persönlicher Anspruch ist es, dieses Ziel möglichst noch für die Bescheide für das Förderjahr 2026 zu realisieren. Für die Realisierung dieser besonderen Aufgabe, die mir vom Rechnungshof gestellt worden ist, brauche ich ein starkes Team. Ich habe mit der Kulturstaatssekretärin Cerstin Richter-Kotowski bereits eine ehemalige Bezirksbürgermeisterin in mein Team geholt, die großes Fachwissen über die Verwaltung und die Zusammenarbeit zwischen Senat und Bezirk hat. Sie übernimmt dort sehr viele Themen. Für den Bereich Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist es jetzt von äußerster Wichtigkeit, eine Person an meiner Seite zu haben, die ein umfassendes Verwaltungswissen hat. Mit Alexander Straßmeir gewinnen wir jemanden, der sich im Land Berlin in besonderer Weise verdient gemacht und verschiedenen Institutionen und Organisationen vorgestanden hat. Er wird dafür sorgen, dass wir künftig unter Beachtung der Maßgaben, die in diesem Entwurf des Rechnungshofberichtes enthalten sind, rechtssicher, gerecht und zielorientiert gesteuert unsere Vorgänge gestalten werden. – Danke schön!
