Dr. Ersin Nas
Liebe Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Mensch, liebe Frau Eralp, ich habe Sie aber richtig hart getroffen. [Elif Eralp (LINKE): Nein!] Diese Aufregung, so ein Gebrüll. Sie müssen doch nicht brüllen! [Vereinzelter Beifall bei der CDU] Versuchen Sie doch mal, ganz sachlich und fachlich mit uns zu reden. [Katina Schubert (LINKE): Versuchen Sie doch mal fachlich zu bleiben!] Liebe Frau Eralp! [Elif Eralp (LINKE): Ich muss ja Ihr Gebrüll übertönen! – Weitere Zurufe von der LINKEN] Okay, ich habe nicht nur Sie getroffen, auch Ihre Kolleginnen und Kollegen von der Linksfraktion ziemlich hart getroffen. Ich habe jahrelang als eines von sieben Kindern in einer Mietwohnung gewohnt, mit Ofenheizung. Ich bin mir sicher, da haben Sie nicht gewohnt. [Katina Schubert (LINKE): Ich schon!] Ich kenne die Sorgen der Mieterinnen und Mieter sehr gut. Wenn Sie Interesse haben, mit wem ich in meiner Mietersprechstunde rede, lade ich Sie herzlich ein. Und ich mache das nicht seit gestern, Frau Eralp. Ja, ich bin Anwalt; Anwalt für Mieter seit Jahren. Ich mache das nicht seit gestern. [Zuruf von Elif Eralp (LINKE)] Wenn Sie kommen, sind Sie herzlich eingeladen. Aber Frau Eralp, ich weiß, Sie sind ziemlich unter Druck und Sie können nicht verkraften, dass die CDU die stärkste Kraft in Berlin ist, und Sie können nicht verkraften, dass wir auch im September die stärkste Kraft in Berlin werden. Das tut mir leid, aber damit müssen Sie umgehen. [Beifall bei der CDU – Frank Luhmann (CDU): Bravo! – Katina Schubert (LINKE): Da regiert das Prinzip Hoffnung!]
