parlament-berlin.de ↗

Christian Gaebler

26.02.2026 Sitzungen 19/81

Ich glaube, meine Position an der Stelle ist bekannt. Ich kann verstehen, dass an der 10-jährigen Betriebsphase des SEZ viele Erinnerungen von DDR-Bürgerinnen und DDR-Bürgern hängen, die sich aber vor allen Dingen mit der Nutzung des SEZ und mit der Innenausstattung verbinden. Das Landesdenkmalamt hat auch in seiner Stellungnahme festgestellt, dass nach zweimaliger Bewertung dort keine Denkmalschutzwürdigkeit besteht. Insofern bleibt es dabei. Es hat unter einer Senatorin, die Ihrer Partei angehört, vor langer Zeit einen Bebauungsplan gegeben, der hier vom Parlament beschlossen worden ist. Das Parlament hat sich intensiv mit dem Thema befasst. Die Sportnutzung ist auch bereits durch dieses Parlament vor über zehn Jahren aufgehoben worden. Es hat letztes Jahr eine Anhörung im Sportausschuss dazu gegeben, und die WBM ist jetzt dabei, den Bau von über 600 Wohnungen umzusetzen, an einer zentralen Stelle in der Stadt, in guter Lage, in gut erreichbarer Lage, um dort bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ich kenne den Antrag Ihrer Partei, der sagt: Lasst uns doch bei 200 bis 300 Wohnungen bleiben, und wir können uns ja auch noch mal zwei bis drei Jahre Zeit nehmen. – Da Sie an anderer Stelle immer der Meinung sind, wir bauen zu wenig und wir bauen vor allen Dingen zu wenig bezahlbares Wohnen, es sind ja landeseigene Wohnungen, werde ich jetzt nicht derjenige sein, der einer landeseigenen Gesellschaft in den Arm fällt, wenn sie hier 600 Wohnungen in der landeseigenen Gesellschaft schaffen will. [Vereinzelter Beifall bei der SPD und der CDU]

Alle Reden von Christian Gaebler Protokoll ↗