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Marianne Burkert-Eulitz

GRÜNE 04.12.2025 Sitzungen 19/76

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Diejenigen, die in dieser Stadt Schulpreise gewinnen, sind Schulen, die jahrgangsübergreifend arbeiten, die fächerübergreifend arbeiten, die auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Interessen der Kinder eingehen, die unterschiedliche Leistungsmöglichkeiten angehen, die Frage der Zugewandtheit den Kinder gegenüber – das sind die Erfolgsmodelle, die Kinder am Lernen halten. Kinder, die in die Kita gehen, kommen motiviert in die Kita. Die wollen lernen. Ich weiß nicht, wo Sie heute Morgen waren. Wir haben hier über eine Kitafördergesetzesnovelle gesprochen. Hintergrund dieser Novelle sind durchaus Defizite, die wir im System, in der Qualität der Kita haben. Wenn Sie mit den Fachkräften aus den Kitas gesprochen haben, wir haben das gemacht, dann haben die Ihnen gesagt, dass sie aufgrund der Arbeitsbelastung, der sie seit Jahren ausgesetzt sind, qualitative Bildungsarbeit zum Teil nicht mehr machen konnten. Genau das ist auch der Versuch mit dem Kita-Chancenjahr. Daran kann man Kritik üben oder nicht, wir gucken mal, wie sich das entwickelt. Aber das sind die Instrumente, die wir haben, um die entsprechende Qualität zu verbessern und tatsächlich frühkindliche Bildung in der Kita zu machen. Über Ressourcenfragen, über Personal und so weiter hat Ihnen Frau Khalatbari, glaube ich, alles gesagt. Deswegen geht es darum, unsere Kitas zu stärken, um tatsächlich gute Bildungsarbeit machen zu können. Wir brauchen nicht wieder altbackene Ideen, die wir ganz bewusst 2004 abgeschafft haben. Wir müssen unsere Institutionen und die Fachkräfte stärken, damit sie eine gute Bildungsarbeit machen können. Das ist unsere politische Aufgabe und nicht wieder die Einführung von Parallelstrukturen. – Vielen Dank! [Beifall bei den GRÜNEN und der LINKEN – Vereinzelter Beifall bei der SPD]

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