Sandra Khalatbari
Nein, vielen Dank, Herr Präsident! – Was bringt das alles? – Bessere Abschlüsse, weniger Ausbildungsabbrüche, mehr berufliche Zufriedenheit und eine stärkere Wirtschaft für Berlin. Es geht um kluge Berufsentscheidungen, nicht erst mit 17, sondern mit Orientierungsschritten ab dem zehnten Lebensjahr. Wenn junge Menschen früh entdecken können, was in ihnen steckt, gehen sie motivierter, zielgerichteter und erfolgreicher ihren Bildungsweg. Wir stärken zudem natürlich auch die digitale Praktikumsbörse sowie die Angebote der Schulwerkstätten, wir benennen klare Ansprechpersonen für die Berufsorientierung an jeder Schule, wir bauen Kooperationen von Schulen mit Unternehmen systematisch aus und evaluieren weiterhin einzelne Berufsorientierungsangebote. Ich komme zum Ende. Die Wirtschaft braucht Talente, und unsere Jugendlichen brauchen Chancen. Mit diesem Antrag ermöglichen wir jeden Bildungsweg. Ausbildung, Abitur, Studium oder Meister, alles soll gleich viel wert sein. Wir wollen nicht, dass sich ein junger Mensch für seinen Weg rechtfertigen muss. Wir wollen, dass er stolz auf seine Entscheidung ist, die zu ihm persönlich passt. Deshalb bitte ich heute um breite Zustimmung für unsere Schülerinnen und Schüler, für Berlin, das bildet und befähigt, für unsere Zukunft, in der junge Menschen mit vielfältigen Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht verloren gehen, sondern gefunden, gefördert und gefordert werden. – Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit! [Beifall bei der CDU – Vereinzelter Beifall bei der SPD]
