Christian Gaebler
Ich überlege gerade, welche ich mir jetzt aussuchen soll. [Franziska Leschewitz (LINKE): Beide!] Nein, im Ernst, ich fange tatsächlich mal mit der letzten an, weil das natürlich wieder ein Vorurteil ist. Ich habe doch gerade gesagt, dass ein großer Anteil in diesem Haus gefördertes Wohnen sein soll. Dass Luxuswohnen von uns gefördert wird, wäre mir neu. Insofern ist dieser Vorwurf schon einmal haltlos und durch nichts belegt, sondern das ist einfach eine Behauptung, die an vielen Stellen gemacht wird, um zu versuchen, Wohnungsbau zu desavouieren. Bei über 100 000 fehlenden Wohnungen in der Stadt, das muss ich immer wieder sagen, geht das aber gegen die Menschen, die eine Wohnung suchen. In der Regel sind das auch Menschen, die schon eine Wohnung haben, die sagen: Ja, ist ja schön, dass andere eine Wohnung suchen, aber die soll bitte nicht bei mir vor der Nase gebaut werden. – Genau das ist auch hier wieder das Thema. Dann kann man mal darüber reden: Wie viel soll es sein? Wie hoch soll es sein? – Dann aber immer wieder die Karte zu ziehen, dass das nur Luxuswohnungen werden, obwohl etwas anderes vorgesehen ist, halte ich einfach an der Stelle für keine sachliche Auseinandersetzung. Deswegen würde ich schon darum bitten, sich erst einmal genau über das Projekt zu informieren, bevor man solche Schlagworte hier in den Raum stellt. [Beifall von Roman Simon (CDU)]
