Dennis Buchner
Bitte sehr, Frau Senatorin Giffey! Bürgermeisterin Franziska Giffey (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe): Wir haben eins der größten Investitionsprogramme der Geschichte in unser Stromnetz Berlin angeschoben. All das, was ich erwähnt habe, geht natürlich nur mit einer guten Finanzierung. Deshalb haben wir uns entschieden, in unser Stromnetz zu investieren. Wir haben in den nächsten zehn Jahren eine Verdopplung der Stromnetzkapazität vor der Brust. Und das bedeutet, dass wir massiv investieren müssen. Das eine Thema ist die im vergangenen Jahr gewährte Eigenkapitalzuführung von 300 Millionen Euro, die ja hier auch im Berliner Abgeordnetenhaus sehr stark unterstützt und entschieden wurde. Und wir haben auf der anderen Seite natürlich mit dieser Eigenkapitalbasis die Möglichkeit, bei den Banken in den Verhandlungen zusätzlich umfangreiche Kredite zu bekommen. Der Investitionsbedarf ist offensichtlich, und das, was an Eigenmitteln jetzt zugeführt werden konnte, war für uns die Basis, um tatsächlich auch zusätzliches Kapital am Kapitalmarkt zu bekommen. Die gute Nachricht ist, dass wir am 23. September, also vor wenigen Tagen, eine Unterzeichnung der Finanzierung der Kreditaufnahme mit der Europäischen Investitionsbank in Höhe von 380 Millionen Euro vollziehen konnten. Mit den Eigenmitteln, die die Stromnetz auch noch beibringt, sind wir dann bei einem Investitionsvolumen von über 700 Millionen Euro. Das ist ein klares Zeichen, dass wir auch in hohen Größenordnungen investieren, um eine leistungsfähige, nachhaltige und auch sichere Energieversorgung in unserer Stadt sicherzustellen. Das ist auch ein Beitrag zum Klimapakt des Landes, diese Zukunftsinvestitionen in unsere Infrastruktur, insbesondere in Stromnetz Berlin tatsächlich auch zu gewährleisten und abzusichern. Für das Stromnetz ist das geschehen, und wir können über 700 Millionen Euro in den Ausbau und die Sicherheit investieren.
