Frank-Christian Hansel
Herr Dr. Taschner! Man muss zwischen Klimazielen und Großwetterereignissen unterscheiden, die es natürlich gibt. Natürlich gibt es Katastrophen, die sind räumlich begrenzt, immer in unterschiedlichen Regionen. Es gibt Temperaturschwankungen, und es gibt den Nahen Osten. Da hat man zum Beispiel 42 Grad, 43 Grad. In Sevilla gibt es die Siesta. Es gibt alle Möglichkeiten. Da geht es um Resilienz. Es gibt – auch das mal vorab hier, weil die Kollegin ja gleich drankommt – von Fritz Vahrenholt, Sozialdemokrat, das Buch „Unerwünschte Wahrheiten: Was Sie über den Klimawandel wissen sollten“. Es ist ja nicht die AfD, die sich das ausdenkt. Oder die Energiewende und die Krise, die Kosten: Wenn Sie das ernst meinen, Berlin mit der Dekarbonisierung bis 2040 klimaneutral machen zu wollen, dann kostet das nicht 5 Milliarden Euro in der Legislaturperiode, sondern 5 Milliarden Euro pro Jahr allein für Berlin. Für Gesamtdeutschland sind es 4 bis 5 Billionen Euro. Das ist völlig irre und asozial, weil das keiner bezahlen kann, und das sollten Sie endlich mal verstehen, dass das so nicht geht! Was wir brauchen, ist, dass wir uns tatsächlich resilient machen. Statt einer monokausalen Fixierung auf CO₂ brauchen wir vorausschauend die Widerstandsfähigkeit unserer Infrastruktur, unserer Städte und unserer Wirtschaft. Die einzige Antwort der Dekarbonisierung, die zu nichts führt, die keine Temperaturverminderung bringt und den Anstieg nicht stoppen wird, ist asozial. Das werden die Wähler merken. Sie werden es merken! Die SPD hat es schon gemerkt, und bei den Grünen wird es auch nicht besser. – Danke, Ende! [Beifall bei der AfD]
