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Danny Freymark

CDU 25.09.2025 Sitzungen 19/71

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Kollege Hansel! Vielen Dank! Sie haben gerade vermutet, was wir wollen. Ich will schon, dass wir eine gute, eine gerechte, eine sichere, eine lebenswerte Welt nicht nur selbst nutzen können, sondern auch anderen hinterlassen können. Anders als Sie sehe ich, was durch den Klimawandel passiert. Sie negieren ihn nicht gänzlich, aber immer wieder den menschgemachten. Mich würde übrigens wirklich einmal interessieren, wann Sie alle zu der Idee kamen – Sie sind jetzt einfach gänzlich dagegen –, als Sie vielleicht erkannt haben, dass da ein riesiges Potenzial von Menschen wartet, die gesagt haben: Endlich spricht einer die richtige Wahrheit aus! –, und Sie sind diejenigen, die das Sprachrohr geworden sind. Ich nehme eine andere Realität wahr. Ich lebe seit 42 Jahren in dieser Stadt. Ich sehe, was der Klimawandel macht. Ich habe übrigens noch als Kind und Jugendlicher damals erlebt, was die Thematik des Ozonlochs gemacht hat, welche Sorge damit verbunden war. Das war menschengemacht. Wir haben jetzt eine Situation, in der wir sehr genau, vielleicht nicht bis ins letzte Detail, aber sehr genau wissen, dass 7, 8 oder 9 Milliarden Menschen – oder später viel mehr – natürlich durch den Verbrauch von fossilen Brennstoffen, durch das Leben, durch die Nutzung von CO auch diese Erde, diese Welt beeinflus-2 sen. Sie sagen, vielleicht nicht negativ. Ich will es auch ungern negativ haben, aber ich will sicherstellen, dass zukünftige Generationen möglichst in Frieden, in Freiheit und mit der entsprechenden Energiesicherheit leben können. [Zuruf von der AfD] Ich glaube, da gibt es große Unterschiede. Weil: Selbst wenn Sie sagen: Mensch, die Kohle ist preiswerter – oder: Wir nutzen Nuklearenergie –, das kann man als Position sogar vertreten, wenn man das ernst nimmt, was Sie sagen, und ich versuche das, ehrlich gesagt, sogar, um besser zu verstehen, was dahintersteckt, was die Idee dahinter ist. Ich stelle aber auf der anderen Seite fest: Was kann falsch daran sein, dass wir Energie aus Wasser, aus Sonne, aus Luft gewinnen? Was kann daran falsch sein? Was soll daran falsch sein? [Vereinzelter Beifall bei der CDU, der SPD, den GRÜNEN und der LINKEN] Ich will auch ganz konkret zu Ihrem Antrag sprechen: Was ist im Pariser Klimaabkommen geregelt? – Die Temperaturbegrenzung – die hilft uns –, die Anpassung an die Klimafolgen, Finanzströme. Es ist doch ein Wert, dass Deutschland erkannt hat, dass das Technologien sind, mit denen wir international agieren können. Sie sprechen von Instabilität. Das ist auch ein Bereich des Wachstums. Das sind auch Marktchancen, die wir nutzen, wenn wir es wirklich ernst meinen: Tiefengeothermie werden wir 2027/2028 konkret erleben, Wärmegewinnung et cetera. Das Pariser Klimaabkommen zu nutzen, um zu sagen: Das erdrückt uns –, das sehe ich anders. Es ist übrigens freiwillig, dabei zu sein. Es gibt keine Vertragsstrafen, es sind fast alle Länder dabei, außer die USA. Ja, unsere Verantwortung ist größer als hier im Land – mit Anführungsstrichen – dazu eine spannende oder vielleicht weniger spannende Rede zu halten, sondern unsere Verantwortung besagt, zukünftigen Generationen eine ordentliche Erde zu hinterlassen, und ich möchte, wir möchten als CDU-Fraktion unseren Beitrag dazu leisten. – Danke schön! [Beifall bei der CDU, der SPD und den GRÜNEN – Beifall von Katina Schubert (LINKE)]

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