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Martin Trefzer

AfD 25.09.2025 Sitzungen 19/71

Vielen Dank, Herr Präsident! – Frau Breitenbach! Ich weiß nicht, warum Sie hier so aggressiv werden. [Elif Eralp (LINKE): Das müssen Sie gerade sagen!] Reden Sie doch mal bitte zur Sache. [Ülker Radziwill (SPD): Sie hat das doch sehr gut auf den Punkt gebracht! – Zuruf von Orkan Özdemir (SPD)] Sie sprechen immer von Generalverdacht, wenn man mal ein bisschen genauer hinschaut und die Phänomene aufzeigt, um die es dabei geht. Frau Breitenbach! Ich habe übrigens in der ersten Lesung aus einer Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken zitiert, in der Sie sich auch mal die Mühe gemacht haben, ein bisschen was nachzufragen zur DITIB und zum Umfeld der DITIB. Da stehen doch wahnsinnig interessante Sachen drin. Warum nehmen Sie das denn nicht zur Kenntnis, beispielsweise über die Verbindungen der DITIB zu den Grauen Wölfen, zur organisierten Kriminalität? – Das steht in den Antworten der Bundesregierung drin. Das ist unfassbar, auf welche Verbindungen und Netzwerke Sie da stoßen. Schauen Sie doch mal, was in den letzten Jahren alles passiert ist im Umfeld der DITIB. Können Sie sich noch an Herford erinnern, wo Kinder in Uniform paradiert haben, oder wo nach dem Einmarsch in Nordsyrien, wo man gegen Kurden vorgegangen ist, gebetet wurde? Das ist hier abgefeiert worden und es ist für den Sieg der türkischen Armee gebetet worden. In Göttingen ist ein DITIB-Vertreter zurückgetreten. [Heiterkeit von Gunnar Lindemann (AfD)] Es gibt hier ein Wespennest aus Demokratieverachtung, aus politischem Islam, aus Islamismus. [Ülker Radziwill (SPD): Mit Ihrer Partei ist es doch noch schlimmer!] Ich weiß nicht, mit wem Sie da einen Dialog führen wollen, Frau Breitenbach. Sie müssen doch auch wirklich einen Gesprächspartner finden, der Sie ernst nimmt und der sich auf gemeinsame Grundlagen mit Ihnen verständigt. Und wenn sich ein DITIB-Vertreter im Einzelnen eine Erklärung zum 7. Oktober und zum Thema Antisemitismus abtrotzen lässt und ich lese dann bei den Experten nach, dass in der türkischen Presse davon wieder Abstand genommen wurde, dann, glaube ich, sind das keine Gespräche, die irgendeine Grundlage hätten. Vielleicht schauen Sie mal rein. [Beifall bei der AfD] Vielleicht schauen Sie mal in das Buch vom Anfang des Jahres von Eren Güvercin mit dem Titel „DITIB und der ferngesteuerte Islam aus Deutschland“ rein, erschienen im Beck Verlag. Der kennt sich wirklich aus bei dem Thema, und wer das liest, der sieht, dass ein Dialog auf dieser Grundlage nicht mehr möglich ist. Sie müssen – wie ich es auch gerade in meiner vorigen Intervention gesagt habe – bitte auch an die säkularen Muslime denken. Sie müssen an die Aleviten denken. [Ülker Radziwill (SPD): Zwei Minuten sind schon um!] Sie müssen an die Türken denken, die damit nichts am Hut haben. [Zuruf von Elke Breitenbach (LINKE)] All die Beeinflussungsversuche, die stattfinden, sprechen doch gegen jeden Dialog. [Orkan Özdemir (SPD): Die säkularen Türken sind doch auch organisiert! Also bitte!] Es gibt auf der Basis eines angekündigten Dschihad doch keinen Dialog, Frau Breitenbach! Da stehen Sie doch wirklich außerhalb des Grundgesetzes und außerhalb der Demokratie. [Zuruf von Orkan Özdemir (SPD)] Unser Antrag zieht da klare Konsequenzen. Übrigens: Viele Experten fordern das Gleiche. Ich weiß, dass es bei den Grünen auch Stimmen gibt, die sagen, wir müssen die Kontakte zur DITIB abbrechen. Das ist also sicherlich kein Spezialthema der AfD. [Beifall bei der AfD] Ich hatte es erwähnt: Ein Kollege der FDP in Reinickendorf hat sich da auch sehr verdient gemacht. [Ülker Radziwill (SPD): Pfui! Was für eine Lüge!] Schauen Sie sich das mal an. Kommen Sie mal raus aus Ihrem Wolkenkuckucksheim. Nur so läuft dann auch echter Dialog. – Danke schön! [Beifall bei der AfD]

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