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Christian Gräff

CDU 25.09.2025 Sitzungen 19/71

Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Meine Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! 991 832 Berlinerinnen und Berliner – das waren im Jahr 2017 56,1 Prozent der Berlinerinnen und Berliner – haben dafür gestimmt, dass Tegel offen bleiben soll. [Zuruf von Tobias Schulze (LINKE)] Ehrlicherweise bin ich dagegen gewesen, und ich glaube, wir sehen ja auch aus heutiger Perspektive, dass es richtig war, Tegel zu schließen, übrigens aus vielerlei Gründen. [Tobias Schulze (LINKE): Hört, hört! – Mehrere Zurufe von der AfD: Nein! – Zuruf von den GRÜNEN: Interessant!] Aus vielerlei Gründen war es richtig, Tegel zu schließen. Ich glaube, worüber die Menschen beim Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ abgestimmt haben, ist auch ein Thema, was vielleicht ein bisschen mit dem vorigen Thema zu tun hat, nämlich: Habt ihr eigentlich als Politik einen Plan? Wisst ihr, wie ihr im Landesparlament, wie diese Regierung, wie eine Koalition in Berlin bezahlbaren Wohnraum schaffen möchte? Habt ihr dafür einen Plan? [Anne Helm (LINKE): Ich glaube, die Berlinerinnen und Berliner wissen schon, worüber sie abgestimmt haben!] Ich glaube in der Tat, dass die Menschen seinerzeit gesagt haben: Wir glauben nicht so richtig, dass ihr einen Plan dafür habt, wie wir mehr bezahlbare Wohnungen in Berlin bekommen. Deswegen darf ich an dieser Stelle in diesem Sinne – nämlich: Wie schaffen wir das? – an alle Parteien im Abgeordnetenhaus appellieren: Wir müssen uns alle, und zwar alle, jede einzelne Partei, die Frage stellen: Wie gelingt es? Wie schaffen wir ausreichend bezahlbaren Wohnraum?

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