Ute Bonde
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Abgeordnete Kapek! Sie sind da anderer Auffassung als ich. Wir sorgen dafür, dass die Fahrradfahrenden sogar noch sicherer unterwegs sein können, [Lachen bei den GRÜNEN] weil sie eine Baustelleneinfahrt und -ausfahrt so nicht mehr passieren müssen. Das ist das Erste. Zweitens ist dieser zweispurige Radweg oder gegenläufige Radweg breit genug für die Radfahrerinnen und Radfahrer, damit sie die Elsenbrücke sicher passieren können. Drittens schaffen wir damit Entlastung für die umliegenden Bereiche, weil wir eine weitere Fahrspur für Kfz haben. Sie können nicht einerseits beklagen, dass in den Kiezen mehr Verkehr stattfindet, weil sich die Autos ihre Wege suchen, und andererseits, wenn wir dann für eine weitere Fahrspur auf der Elsenbrücke sorgen, auch dieses beklagen. Der Verkehrsraum ist, wie Sie wissen, Frau Kapek, eben nur einmal vorhanden, und insofern müssen wir dafür Sorge tragen, dass alle Verkehrsteilnehmenden sich gut bewegen können. [Zuruf von Vasili Franco (GRÜNE)] Zu Ihrer Frage der Busspur, was ja dann schon eine zweite Frage darstellte, möchte ich auch gern antworten: Wir haben die Busspur verlängert, damit der Busverkehr sich entsprechend bewegen kann und damit die Zeiten und Takte durch die BVG eingehalten werden können. Nun ist es so, dass sich die Verkehrsteilnehmenden offensichtlich nicht richtig verhalten, weil sie auch die Busspur benutzen. [Zuruf von Daniel Wesener (GRÜNE)] Die zweite Fahrspur auf der Elsenbrücke für die Autos dient natürlich auch dazu, dass die Busspur von diesen sich verkehrswidrig verhaltenden Autofahrern entlastet wird. – Vielen Dank! [Katina Schubert (LINKE): Und wenn die dann trotzdem auf der Busspur fahren?]
