Dr. Ina Czyborra
Ganz herzlichen Dank für diese Frage, weil ich dazu sehr Positives berichten kann! Der gesamte Senat hat sich in einem intensiven Arbeitsprozess mit dieser Erstellung eines ressortübergreifenden Hitzeschutzplans beschäftigt. Dabei sind sehr viele Vorschläge aus allen Ressorts gemacht worden. Das war natürlich viel Arbeit, aber es gab eben auch sehr viele Vorschläge. Am Montag wird ein abschließendes, quasi Gipfeltreffen des Leitungskreises dieses Hitzeaktionsplans stattfinden. Wir werden dann alsbald mit der Ausarbeitung und dem Beschluss tatsächlich Nägel mit Köpfen machen und sind dann Vorreiterin im Bundesgebiet mit solch einem Plan, der wirklich ressortübergreifend viele Einzelvorhaben vorsieht – natürlich insbesondere für die vulnerablen Gruppen in unserer Stadt, das ist ja auch angesprochen worden. Das sind Ältere, das sind Kranke. Das sind natürlich Menschen ohne eigenen Wohnraum, die in den starken Hitzeperioden ganz besonders leicht Opfer werden, die kühle Orte und Unterstützung brauchen. Das sind aber auch Fragen von Nachbarschaftshilfe, davon, einfach aufeinander zu achten, und von Aufklärungskampagnen: Was brauchen meine Nachbarinnen und Nachbarn? – Denn es ist tatsächlich so, dass mit den intensiven Hitzeperioden, die wir haben – auch und gerade in dieser Stadt, aber auch in ganz Europa –, die Zahl derer, die in diesen Hitzeperioden unnötigerweise versterben, enorm steigt und wir deswegen intensiv gemeinsam Maßnahmen ergreifen müssen.
