Cansel Kiziltepe
Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Vielen Dank, Frau Abgeordnete, für die Frage! Zur Geflüchtetenunterkunft Hasenheide haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Werkstattgespräche stattgefunden, um die Unterkunft an der Hasenheide bestmöglich gemeinsam mit dem Bezirk in den Betrieb gehen zu lassen. Es sind auch verschiedene Senatsverwaltungen beteiligt. Die Planungen sehen aktuell wie folgt aus: Der Standort wird 2026 durch die BIM angemietet. Im Laufe des Jahres 2026 finden die Umbauarbeiten, die für diese Unterbringung notwendig sind, statt. Wir planen, dass diese Unterkunft Ende des nächsten Jahres in Betrieb gehen kann. Wir sind natürlich im Austausch mit den Bezirken. Zudem wird ein Teil, das haben Sie auch schon erwähnt, ein Trakt im Gebäude durch die Bildungsverwaltung genutzt werden. Dort soll eine Clearingstelle mit Unterbringungsmöglichkeiten für bis zu 163 unbegleitete minderjährige Geflüchtete eingerichtet werden. Insgesamt hat das eine Platzkapazität von etwa 1 000 Plätzen. Eine erste Bürgerinnen- und Bürgerinformationsveranstaltung findet Ende Juni statt, also nächste Woche, in Kooperation mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg. Wir wollen natürlich die Nachbarinnen und Nachbarn informieren. Diese Informationsveranstaltung ist schon seit Längerem geplant. Zudem finden auch aktuell Gespräche mit wichtigen Akteurinnen und Akteuren und lokalen Multiplikatoren vor Ort statt, beispielsweise in der benachbarten Düttmann-Siedlung. Auch der Bezirk Neukölln wird stärker in die künftigen Planungen zur neuen Unterkunft eingebunden sein, aufgrund der Bezirksgrenze, die bekannt ist. Ich begrüße auch sehr, das habe ich schon gesagt, dass sich rund um die Unterkunft ein Willkommensbündnis gegründet hat, das explizit die neuen Nachbarinnen und Nachbarn einbinden und willkommen heißen möchte. Mitgestaltung rund um eine neue Unterkunft ist sehr wichtig. Deshalb ist es in der Hasenheide wirklich sehr konstruktiv und engagiert, gemeinsam mit dem Bezirk die Möglichkeiten zu schaffen, dass die Menschen auch im Kiez ankommen und gut integriert werden können. – Danke! [Zuruf von Carsten Ubbelohde (AfD)]
