Prof. Dr. Martin Pätzold
Das ist eine wunderbare Möglichkeit, noch einmal deutlich zu machen, was uns in Ihrer Regierungszeit als großer Brocken mitgegeben wurde. Sie sprechen das an: Wir haben eine unglaublich große Zahl von unversorgten Jugendlichen schon aus Ihrer Zeit geerbt. Man spürt jetzt wieder: Wenn Wirtschaft, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer – es ist ja auch unser Ziel in dem Antrag, dass wir Gewerkschaften bewusst einbeziehen – gemeinsam an großen sozialpolitischen Problemlagen arbeiten, dann kann es auch gelingen, die Zahlen zu reduzieren. Uns ist jetzt gelungen, was Ihnen damals in der Regierungszeit nicht gelungen ist: Wir haben jetzt 47 Einzelmaßnahmen, das wissen Sie, beim Bündnis für Ausbildung formuliert und miteinander in Angriff genommen. Da arbeiten ganz viele Verbände engagiert mit. Deswegen sehe ich Ihren Hinweis als etwas, woran wir gemeinsam arbeiten, um es besser zu machen. Wenn man aber im Glashaus sitzt und ganz schlechte Zahlen hatte, dann sollte man vielleicht in der Frage zurückhaltend sein, welche Maßnahmen von uns gut oder schlecht sind. [Zuruf von Katrin Schmidberger (GRÜNE)] Daher sehen Sie, dass wir hier wieder ganz konkret eine Maßnahme umsetzen, die dabei helfen wird, insgesamt die Säule der Ausbildung zu stärken. [Zuruf von Katrin Schmidberger (GRÜNE)] Natürlich ist mir an der Stelle bewusst, dass es Ihnen nicht immer leicht fällt, das positiv zu begleiten. Deswegen ist Ihre Zustimmung heute erfreulich. Wir wünschen uns das auch an anderen Stellen, weil wir eine große Verantwortung darin sehen, dass wir Jugendliche unterstützen. [Zuruf von Katrin Schmidberger (GRÜNE)] Deswegen bringen wir diesen Antrag heute gern ein. Wir möchten weiter daran arbeiten, dass es uns gelingt, mehr junge Menschen in Ausbildung zu bringen und die Säule der Ausbildung insgesamt zu stärken. Dafür werden wir uns weiter intensiv einsetzen. Wir bitten um Zustimmung zu unserem Antrag! [Beifall bei der CDU und der SPD]
