Rolf Wiedenhaupt
Herzlichen Dank, Frau Präsidentin! – Lieber Kollege Kraft! Ich schätze Sie aufgrund Ihres Sachverstands. Aber was Sie hier eben gemacht haben, nämlich mir einfach völlig falsche Worte in den Mund zu legen, kann ich nicht unwidersprochen stehen lassen. Ich habe in keinem Punkt, in keinem Satz, in keinem Wort einen BVG-Mitarbeiter angegriffen – im Gegenteil. Die machen unter widrigsten Umständen einen absolut geilen und guten Job. [Beifall bei der AfD] Aber der Fisch beginnt vom Kopf an zu stinken. Nicht umsonst wurde ein ja Vorstand geschasst. Nicht umsonst wurde eine entscheidende Mitarbeiterin bei der U-Bahn geschasst – weil es nicht funktioniert. Da hilft es auch nichts, eine Wolke darüber zu legen und zu sagen: Ach, wir haben uns alle lieb, es ist alles schick, und irgendwann wird etwas kommen. – Das muss man auch einmal ansprechen können, und genau das habe ich hier gemacht. Herr Kollege, Sie waren doch gestern auch im Ausschuss, und da haben wir im Rahmen der ganzen Einsparungsdebatten im ÖPNV-Bereich darüber gesprochen. Wir werden vielleicht bei den U-Bahnen 2027 oder 2028 eine Erleichterung bekommen – übrigens im Gegensatz zu dem, was der Regierende gesagt hat, der wieder einmal etwas versprochen und gebrochen hat, weil er gesagt hat, Anfang 2025 funktioniert alles wieder. Das wird es nicht tun. Aber worum es mir überhaupt dabei geht: Sie können Großschadenslagen und Havarien kaum über eine App spielen, und deshalb gehen die anderen Verkehrsbetriebe auf diese Mitteilung per X. Deshalb noch einmal der Hinweis: Es sind 400 000 Menschen gewesen, die das mitgemacht haben. Das ganze 29-Euro-Ticket hat 270 000 Abonnenten. Das zeigt, welche große Zahl dabei war. Das von heute auf morgen zu kündigen – ohne Vorankündigung und ohne dafür zu sorgen, dass eine Ersatzmedienkommunikation bereitsteht –, war ein krasser Fehler. [Beifall bei der AfD] Das muss die BVG auch mal zugeben. Daran müssen wir arbeiten, und ich denke, es wäre jetzt erst einmal nicht schlecht, wenn wir die Kommunikation über X wieder aufbauen würden. Dann sehen wir, was in einigen Jahren mit einer App passiert. – Danke! [Beifall bei der AfD]
