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Christian Hochgrebe

05.12.2024 Sitzungen 19/57

Frau Präsidentin! Herr Abgeordneter! Herzlichen Dank für die Nachfrage! Ich hatte Ihnen eben bereits in meinen Ausgangsausführungen versucht deutlich zu machen, dass zunächst einmal festzuhalten ist, dass bei den finanziellen Rahmenbedingungen die NFL beabsichtigt, 80 Prozent der Gesamtkosten ihrerseits selbst zu tragen. Die konkreten Berechnungen für die Stadtrendite können wir natürlich erst dann anstellen, wenn wir konkret den Zuschlag erhalten haben. Ich kann Ihnen aber ein paar Vergleichszahlen liefern, die vielleicht deutlich machen, dass der Finanzsenator hier gar nicht böse blicken muss oder besorgt oder neugierig schauen muss, sondern dass wir natürlich gelegentlich, und darüber sind wir uns natürlich einig, Investitionen tätigen müssen, um eine große Wertschöpfung zu erzielen, [Katina Schubert (LINKE): Ach nee!] und zwar nicht nur die monetäre. Die andere hatte ich eben schon genannt. Wenn wir uns anschauen, wie in anderen Städten, die NFL ist in Deutschland schon durchaus aufgetreten in der Vergangenheit, wenn wir nach München schauen, 2022, oder nach Frankfurt schauen, 2023, dann kann festgestellt werden, dass solche internationalen NFL-Spiele, die eine riesengroße Ausstrahlungswirkung haben, die auch unglaubliche TV-Übertragungswerte erzielen, eine durchaus positive Wirkung und auch Effekte für die Stadtrendite haben, die ich in Bezug genommen habe und für die eine entsprechende Gastgeberschaft dann auch steht. In München wurde 2022 eine Wertschöpfung von circa 70 Millionen Euro für die Stadt errechnet. Frankfurt hat im Jahr 2023, wobei ich ehrlicherweise dazu sagen muss, in Frankfurt waren es zwei Spiele, eine entsprechende Wertschöpfung von circa 100 Millionen Euro errechnet. Ich glaube, das kann sich auch für den Finanzsenator am Ende durchaus sehen lassen.

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