Ferat Koçak
Sehr geehrter Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen der demokratischen Parteien! Liebe Frau Senge! Sie haben eben kurz etwas zu diesem Seminar zu kritischer Männlichkeitgesagt.Wir wollenGewaltbekämpfen, und Gewalt hat nichts mit der Herkunft zu tun, sondern mit Maskulinität, mit Männlichkeit. Deshalb finde ich solche Seminare eigentlich sehr sinnvoll, wenn wir uns gegen GewaltundTerrorjeglicherArtengagieren. [BeifallbeiderLINKEN – VereinzelterBeifallbeidenGRÜNEN – ZurufvonderLINKEN:Bravo!] Die größte Gefahr für meine Familie, für meine Freundinnen und Freunde, für meine Nachbarinnen und Nachbarn,diegrößteGefahrfürdieinnereSicherheitgehtvon derAfDaus. [LachenbeiderAfD – BeifallvonVasiliFranco(GRÜNE) undHaraldLaatsch(AfD) – ZurufvonderAfD:Ja,genau!] Es wurde schon so viel darüber geredet, wie moralisch verkommen diese Partei ist. Wenn auf der Wahlparty in PotsdamnunaufdieMelodieeinesPopsongs„Wirschieben sie alle ab“ gesungen wird, dann ist das kein Schock mehrfürmich, [ThorstenWeiß(AfD):DasisteinWahlversprechen! – ZurufvonderAfD:Soistes!] sondern es ist einfach ehrlich. Es steht für die Deportationspläne imhistorischenErbe der Nazisund machtdeutlich, wie wirdieseParteibehandelnmüssen, nämlichwie Nazis. [BeifallbeiderLINKENunddenGRÜNEN – VereinzelterBeifallbeiderSPD] Das müsste eigentlich heißen, sich Ihnen, den Nazis, entgegenzustellen, jederzeit, an jedem Ort. Das müsste eigentlichheißen,BündnissegegendieSpaltungindieser Gesellschaft zu organisieren. Das müsste eigentlich heißen –– VizepräsidentDennisBuchner: Herr Kollege! Ich muss Sie einmal unterbrechen. – Wir hatten heute mehrfach darauf hingewiesen, dass während derPlenarsitzungkeineFotoszugelassensind,auchnicht inderCDU-Fraktion. – Bitte,HerrKoçak!
