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Martin Trefzer

AfD 26.09.2024 Sitzungen 19/53

Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Meine Frage zielt auf den geplanten Umzug großer Teile der Hochschule für Technik, der ehemaligen Beuth Hochschule, in ein Terminal am Flughafen Tegel. Da haben Äußerungen von FrauSenatorinCzyborraamMontaginderÖffentlichkeit breite Aufmerksamkeit gefunden und für Verunsicherung an der Hochschule gesorgt. Ich möchte noch mal nachfragen: Wie sicher ist die Finanzierung des Um- und Ausbaus der für die Hochschule vorgesehenen Gebäude am Flughafen Tegel angesichts der aktuellen Sparzwänge? VizepräsidentinDr.BaharHaghanipour: Bitte schön, Frau Senatorin Czyborra, Sie haben das Wort. SenatorinDr.InaCzyborra (Senatsverwaltungfür Wissenschaft,GesundheitundPflege): VielenDank,FrauPräsidentin! – VielenDankauch,Herr Abgeordneter Trefzer, für diese Frage! Ja, die HaushaltssituationdesLandesBerlinistbekannt.DerUmzugeines Teils der BHT, insbesondere der Architektur, in das Terminal in Tegel ist schon lange geplant. Weit über ein Jahrzehnt ist es her, dass diese Entscheidung getroffen wurde. Seitdem haben sehr umfangreiche Planungen stattgefunden. Essind vieleöffentliche Ressourcenindie Planungen geflossen. Selbstverständlich ist in diesem ikonischen Gebäude die Unterbringung des Architekturfachbereichs der BHT auch im Hinblick auf die Entwicklung der Urban Tech Republic, die in Tegel geplant ist, ein sehr schönes und sinnvolles Projekt. Wir müssen aberauchsehen,dasssichdurchdenDenkmalschutzund andere Umstände, wie Baukostensteigerungen, Zahlen ergebenhaben,dieschwierigsind. Nichtsdestotrotz ist das ein Projekt, an dem nicht nur meinHaus, die Wissenschaftsverwaltung, sondernselbstverständlich auch die Wirtschaftssenatorin vor dem Hintergrund der Entwicklung der Urban Tech Republic ein großes Interesse hat. Es hat auch für die Zukunft Berlins einen großen Stellenwert. Es ist viel Planungskapazität hineingeflossen. Wir haben in diesem ikonischen Gebäude die Möglichkeit, einen sehr modernen Hochschulstandort zu errichten und die wirtschaftlichen Aspekte dabei im Auge zu haben. Wir haben mit Adlershof einen Standort, an dem die Symbiose von Wissenschaft und Wirtschaft, von Start-ups und Unternehmen eine große Erfolgsgeschichte ist. Auch das wurde in schwierigen Zeiten hart errungen und durchgesetzt. Heute sind wir alle froh und sehen natürlich auch die enormen Steuereinnahmen, die wir dort durch eine gute Entwicklung haben. Wir sehen, dass sich das an dieser Stelle ohne Wissenschaft so nicht hätte entwickeln können. Es ist einederGrundlagendesErfolgsimLandBerlin,dasswir diese Überführung von Wissenschaft und Forschung in wirtschaftlichen Erfolg an einem solchen Standort organisierenmüssen. NichtsdestotrotzhabenwirdieSituation, wiewirsiejetzt haben, und wir werden uns sicherlich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass diese Planungen nicht vergebens waren. Die Entscheidung darüber werden wir in Kürze treffen. VizepräsidentinDr.BaharHaghanipour: Vielen Dank! – Die Nachfrage stellt der Abgeordnete Trefzer.

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