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Christian Gräff

CDU 12.09.2024 Sitzungen 19/52

Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! In der Tat: Auch wir, ich bin der Kollegin von der SPD sehr dankbar, dass sie diesen Antrag federführend eingebracht hat, und dann wir als Koalition. Ich glaube auch, dass das Licht und Schatten hat, insofern, als es heute große Herausforderungen sind. Es fängt schon damit an, dass wir in der Stadt diskutieren, ob man beispielsweise noch mit Bargeld bezahlen sollte im Bus – nur ein ganz kleines Thema; gerade für ältere Menschen, für Seniorinnen und Senioren ist es, glaube ich, eine große Herausforderung, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden. Insofern: Das auch im Einzelhandel zu tun, ist, glaube ich, richtig. Ich denke, wir haben gemeinsam auch die richtigen Punkte im – umgangssprachlich heute – Supermarkt insbesondere hier adressiert. Worauf ich noch mal hinweisen möchte, ist, dass es so etwas teilweise schon gibt. Also es gibt im Handelsverband Berlin-Brandenburg mit Unternehmen zusammen nicht so ein Konzept, und deswegen ist es auch richtig, hier die IHK dazuzunehmen, und es sind bei Weitem nicht alle Unternehmen im Verband. Aber es gibt zumindest die ersten Projekte, auch gemeinsam mit Unternehmen, gemeinsam mit Seniorengruppen daran zu arbeiten, weil, glaube ich, auch nicht jedes Unternehmen sofort sieht, was eigentlich notwendig ist; man sieht es immer eher aus so einer Gruppe derjenigen, die solche Läden konzipieren und ausstatten, aber vielleicht eben nicht aus der Gruppe der Nutzerinnen und Nutzer, der Käuferinnen und Käufer dort, was man heute alles tun könnte. Insofern ist es, glaube ich, richtig, den Finger noch mal in die Wunde zu legen, anzustoßen und zu sagen: Schaut euch mal ganz speziell aus der Sicht der Seniorinnen und Senioren Dinge an, die hier zu verändern sind! Ich will ganz offen sagen: Einige Punkte, die wir hier gemeinsam adressieren, haben natürlich auch immer mit anderen Herausforderungen zu tun. Ich finde, das beste Beispiel ist immer: Jeder von uns, aber wirklich jeder, wünscht sich, wenn wir in den Supermarkt gehen, heute eine Toilette, wenn man mal sagt: Mensch, ich muss mal auf die Toilette gehen! – Aber für einen kleinen Supermarkt ist das oft mit riesigen Herausforderungen verbunden. Es ist nicht einfach nur einmal einzubauen, sondern vor allen Dingen zu unterhalten. Insofern ist es, glaube ich, richtig, dass wir gesagt haben: Lasst uns mal uns gemeinsam Gedanken dazu machen mit denjenigen, die so etwas konzipieren und betreiben, und mit den Verbänden – das ist ein richtiger und guter Schritt in diese Richtung – und dann im Parlament gemeinsam darüber sprechen, wenn der Bericht vorliegt, wie man jedenfalls die meisten Dinge davon auch zeitnah umsetzen kann. – Vielen herzlichen Dank, und wir freuen uns auf Ihre Unterstützung. – Danke sehr! [Beifall bei der CDU und der SPD]

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