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Dennis Buchner

06.06.2024 Sitzungen 19/49

Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen folgt der Abgeordnete Dr. Altuğ. Dr. Turgut Altuğ (GRÜNE): Sehr geehrter Herr Präsident! Die Forderungen der AfD-Anträge sind längst in der Umsetzung, daher sind sie obsolet. Ich möchte deshalb darauf eingehen, was wir Grünen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft, den Bezirken und den Senatsverwaltungen im Bereich der Umwelt- und Naturbildung in der Regierung erreicht haben. Für die gute Zusammenarbeit möchte ich allen Beteiligten, auch der SPD-Fraktion, danken. Ein zentraler Aspekt unserer Bemühungen war, die vielen Engagierten der Berliner Zivilgesellschaft zu unterstützen. Ein Meilenstein der Berliner Umwelt- und Naturbildungsarbeit ist das Bildungsleitbild für ein grünes und nachhaltiges Berlin. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft entwickelt, setzt dieses Leitbild klare Maßstäbe und Ziele. Die Umsetzung dieses Leitbildes erfolgt unter anderem mit der Errichtung von Umwelt- und Naturbildungszentren in allen Bezirken. Sie sind als Koordinierungsstelle und Ansprechpartner für die Akteurinnen und Akteure vor Ort sehr wichtig. In den Haushaltsberatungen konnten wir Grünen auch die finanzielle Förderung vieler Einrichtungen im Haushalt neu verankern beziehungsweise deren Förderbeiträge erhöhen. Diese Einrichtungen machen die Berliner Natur für Kitas, Schulklassen, aber auch für Erwachsene erlebbar. Die Stiftung Naturschutz Berlin muss hier als eine der wichtigsten Akteurinnen erwähnt werden. Sie erreicht über Projekte wie Nemo und das FÖJ eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen. Die Naturerfahrungsräume, Schulgärten, Gemeinschaftsgärten, Waldschulen, Campus Stadtnatur, Naturschutzstationen und nicht zuletzt Freilandlabore sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Berliner Bildungslandschaft. All diese Projekte sind nur ein Ausschnitt aus der großen Vielfalt an Bildungsangeboten im Bereich Umwelt, Natur und Klima, die Berlin zu bieten hat. Mit Blick auf die beiden vorliegenden Anträge möchte ich betonen: Die Umwelt-, Natur- sowie Klimabildung in Berlin ist gut aufgestellt und fest in der Stadt verankert. Danke an dieser Stelle Herrn Freymark und Frau Vierecke, dass Sie das Erreichte bei den letzten Haushaltsberatungen fortgeführt haben! Mein Dank gilt auch Frau Staatssekretärin Behrendt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Senatsverwaltung! Insbesondere möchte ich Frau Lakenberg für ihre Arbeit danken und ihr alles Gute zum Ruhestand wünschen! [Beifall bei den GRÜNEN – Vereinzelter Beifall bei der CDU, der SPD und der LINKEN] Bei der Umwelt- und Naturbildung darf der Senat jedoch keinen Rotstift zum Sparen ansetzen, denn wenige Fördermittel aus dem Landeshaushalt ermöglichen unzähligen engagierten Menschen sehr viel für Berlin zu bewegen. An diesem Wochenende findet der Lange Tag der Stadtnatur statt. Lassen Sie sich selbst davon überzeugen. – Vielen Dank! [Beifall bei den GRÜNEN und der LINKEN]

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