Cansel Kiziltepe
Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Vielen Dank, Herr Abgeordneter, für die Frage! In der Tat hat der Berliner Senat den Fokus auf die Finanzierung weiterer zusätzlicher zwölf Stadtteilzentren gelegt, weil uns der soziale Zusammenhalt in unserer Stadt sehr wichtig ist. Die Nachbarschaftseinrichtungen, also die Stadtteilzentren, sind Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Projekte, die sich aktiv in ihrem Stadtteil einbringen, in die Nachbarschaft einbringen wollen. Sie sind Orte der Demokratie, der Begegnung, des Dialogs und des Austausches und aus unserer Sicht, aus Sicht des Berliner Senats, auch unerlässlich, wenn wir den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt stärken wollen. Jedes Stadtteilzentrum wird eine breite Palette von Angeboten bereitstellen, das haben wir vereinbart, wie zum Beispiel Beratung und Unterstützung, Veranstaltungen und Kurse, Räumlichkeiten für Initiativen, die ja in Berlin auch rar sind, Förderung der Nachbarschaftshilfe. Es hat eine Kommstruktur, aber eine wichtige Beratungsfunktion für viele Bürgerinnen und Bürger. Diese Einrichtungen erhalten aus EU- und Landesmitteln jeweils eine Förderung zwischen 150 000 Euro und 183 000 Euro. Die Bedeutung der Stadtteilarbeit haben wir auch mit unserem im März getroffenen Senatsbeschluss zur Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur der gesamtstädtischen und sozialraumorientierten Stadtteilarbeit im Senat gestärkt. Das bedeutet, dass in Zukunft bei der Planung von neuen Quartieren Stadtteilarbeit zwingend mitgedacht werden muss. Das ist ein Novum, aber das ist unsere Priorität. Wir haben uns, wie gesagt, zum Ziel gesetzt, zwölf zusätzliche und damit insgesamt 48 Stadtteilzentren in Berlin zu fördern und damit die Demokratie ganz konkret vor Ort zu stärken. Damit haben wir von den zwölf Stadtteilzentren, die wir in dieser Legislatur eröffnen wollen, schon einiges erreicht. Wir hatten zuletzt in Kladow am 29. April eine weitere Eröffnung, und weitere Eröffnungen stehen auch in diesem Jahr an. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger und auch Sie, liebe Abgeordnete, dazu ein, die Angebote zu nutzen und Teil dieser lebendigen Gemeinschaft zu werden. Es ist wirklich zwingend erforderlich, wenn wir, wie gesagt, den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt stärken wollen. – Danke! [Beifall bei der SPD]
