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Sebahat Atli

SPD 02.05.2024 Sitzungen 19/47

Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Frau Senatorin, herzlichen Dank für Ihre Ausführungen! Dennoch habe ich noch eine Nachfrage: Welche Bedeutung misst der Senat den Warenhausstandorten in den Zentren bei, und mit welchem Ansatz will der Senat in den von Schließungen betroffenen Zentren negative Effekte wie zum Beispiel Verödung oder Abwärtsspiralen in der Umgebung durch Leerstandvermeiden? PräsidentinCorneliaSeibeld: Bitte schön, Frau Senatorin! – Dann dürfen Sie sich eine derbeidenFragenzurBeantwortungaussuchen. BürgermeisterinFranziskaGiffey (Senatsverwaltung fürWirtschaft,EnergieundBetriebe): Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Es ist natürlich jetzt in allererster Linie die Aufgabe der Investoren, über Zukunftskonzepte nachzudenken, auch über ein Engagement, das dazu führt, dass kein Leerstand entsteht und Konzepte für die Warenhäuser entwickelt werden, die zukunftsfähig sind. AmEnde werden die Kundinnen und Kunden, werden wir alle als Kundinnen und Kunden, darüber entscheiden, ob ein Warenhaus erfolgreich ist oder nicht. Uns ist ganz klar: Die Warenhäuser sind AnkerzentrenfürunsereStadtzentren,auchfürdievielengut funktionierenden Stadtzentren. Und es geht darum, dass sich unsere Warenhäuser alle auf den Weg der Veränderung machen müssen. Sie müssen sich verändern, sie müssen Begegnungsorte und Erlebnisorte werden, damit sie zukunftsfähig sind. Deshalb braucht es diese Orte der Begegnunggeradeauchzentrenübergreifend.DerEinzelhandel trägt dazu maßgeblich bei. Und wir haben natürlich ein Interesse, gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und auch mit der Arbeitsverwaltung, dass wir für die Standorte eine gute Perspektive schaffen, sodass das weiter wichtige Ankerzentren und unsere Geschäftsstraßen weiter Standorte für Arbeit, Begegnungen, Handel und auch für gelebte Einkaufskultursind. Um das alles zu unterstützen, werden wir im Juni, in einigen Wochen – das bereiten wir gerade intensiv, auch ressortübergreifend, vor – einen Zentrengipfel haben, bei dem es genau um die Maßnahmen gehen wird, die wir ergreifen,umdieStadtzentrenzuunterstützen. Wie gesagt, wir werden entsprechende Gespräche führen über diePerspektivender Häuser, und wir müsseninden Überlegungen natürlich auch ein Stück weit auf das zurückgreifen,daswirinderStadtschonerfolgreichhaben. Ich denke an das Konzept in der Müllerstraße, wo es ja gerade beim Umbau darum geht, auch neue Nutzung zuzuführen, auch neue Überlegungen zu haben, wie die Zukunft aussehen kann, Mischnutzung hinzubekommen, und um Orte für Kultur und Kreativszene, für einen attraktivenOrtfürCo-WorkingundandereDinge. Das Gleiche passiert ja auch an der Karl-Marx-Straße geradeimKALLENeukölln,dasumgebauteSinnLeffers-Kaufhaus. Es gibtKonzepte inder Stadt, wie zukunftsfähige Warenhausstandorte auch mit neuen Ideen aufgewertet werden können. Das alles wollen wir stärken und unterstützen. Wir tun das mit unserer Taskforce Warenhäuser, wir tun es in den zahlreichen Gesprächen mit allen beteiligten Akteuren, und wir werden im Zentrengipfel, der gerade intensiv vorbereitet wird, Anfang Juni, auch konkrete Maßnahmen verabreden, um in dieser Situation dazu beizutragen, dass wir einen starken Einzelhandel haben, im Übrigen auch über unser Neustartprogramm für die Wirtschaft, das wir indiesemJahr fortführen. Da wird es schwerpunktmäßig um die Stärkung des Einzelhandels gehen, sodass wir auch mit Wirtschaftsfördergeldern genaudieseZieleunterstützenwerden. – VielenDank! PräsidentinCorneliaSeibeld: VielenDank, FrauSenatorin! – Die zweite Frage gehtan denKollegenWapler. – Bitteschön!

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